Alle Beiträge von Michael Mielke

Schöne Sommerferien

Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern schöne und erholsame Sommerferien. 

Das Sekretariat ist montags bis freitags von 8:00 bis 12:00 Uhr geöffnet. In dem Zeitraum vom 10.07.-21.07.2017 bleibt das Sekretariat geschlossen

Vollzeitschüler/-schülerinnnen: Donnerstag, den 3. August 2017 um 8:00 Uhr
Berufsschüler/-schülerinnen: Freitag, den 4. August 2017 um 8:00 Uhr

Fachschule Holztechnik Melle auf Messe Ligna

von Anja Stolte

Regelmäßig in ungeraden Jahren herrscht an der Fachschule Holztechnik Melle (FHM) vor der Himmelfahrtswoche reges Treiben. Die Auszubildenden bereiten ihren Auftritt auf der weltweit wichtigsten Messe für Maschinen, Anlagen und Werkzeuge für die Holzbearbeitung und verarbeitung vor.

© BBS Melle | Foto: FHM | Die Gruppe aus Melle vor dem Stand der Fachschule Holztechnik.

Der Messestand, immerhin mit einer für Schulen herausragenden Größe von fast 250 Quadratmetern, wird von den Studierenden eigenständig gefertigt, unter erheblichen logistischen Aufwand nach Hannover transportiert und aufgebaut. Stolz präsentieren dann auch 45 angehende Techniker der Fachrichtung Holztechnik auf der Messe die Ergebnisse ihrer Arbeit.

Projekt Kinderküchen

Im Zentrum der Ausstellung stehen die Erzeugnisse aus den verschiedenen Projekten, die die Weiterbildung prägen. Die FHM 1, der erste Jahrgang der zweijährigen vollzeitschulischen Ausbildung, konnte mit einer von ihnen geplanten Sitzlounge bei den Besuchern punkten.

© BBS Melle | Foto: FHM | Projekt „Bett der Träume“, ein freiwilliges Projekt von der Studierenden der FHM, das von den Messegästen bestaunt wurde.

Das Megathema der Ligna 2017 war im Oberbegriff Industrie 4.0 erkennbar. Die Marktführer nutzten die Messe, um Konzepte und Neuheiten gerade auch zu diesem Themenbereich vorzustellen. Die Fachschule Holztechnik Melle nutzt schon seit langer Zeit die Möglichkeiten der vernetzten Fertigung und bildet diese in ihrer Ausbildung auch ab. Deutlich wird das im Projekt Kinderküchen. Diese Aufgabenstellung bildet als Gruppenarbeit die Vorbereitung für das wesentlich komplexere Semesterprojekt an der Fachschule ab.

Das Motto des Semesterprojektes lautete in diesem Jahr: Holztechnik trifft Lasertechnik. Unter Nutzung der Laserschneidanlage der Fachschule Metallbautechnik entstanden 22 individuelle Möbel in einer Planungstiefe, die Serienreife darstellt. Auch in diesem Projekt geht es darum, Möglichkeiten der vernetzten Produktion vollständig zu nutzen und den gesamten Fertigungsprozess so optimiert zu gestalten und durchzuführen.

Gutes Fundament

© BBS Melle | Foto: FHM | Die kleine Amelie Sophie probiert begeistert die Kinderküchen auf dem Messetand aus.

Die Möglichkeiten der Fachschule Holztechnik Melle zum Thema Industrie 4.0 sind bereits jetzt auf ein gutes Fundament gestellt. Die Ligna 2017 in Hannover hat allerdings noch viele Anregungen für die Ergänzung und den Ausbau gegeben und auch die Notwendigkeit gezeigt, in diesen Bereich zu investieren. Nur mit einem verstärkten Engagement auf diesem Gebiet, verbunden mit der Schaffung von betriebsnahen, realistischen und praktisch erfahrbaren Möglichkeiten, beispielsweise im Bereich einer anlagenumfassenden Software ist es möglich, dem Markt auch zukünftig hoch qualifizierte Fachkräfte zur Verfügung stellen zu können.

Zur Ligna 2017 kamen 93000 Besucher, von denen sich viele auch die Arbeit der Fachschüler aus Melle angesehen haben. Für die Fachschüler ergeben sich dadurch spannende Gespräche und sehr konkrete Angebote für Arbeitsplätze. Diese beschränken sich nicht nur auf Deutschland oder Europa, sondern durchaus auch weltweit, wie ein konkretes Angebot aus Australien zeigt. Für die Auszubildenden der Fachschule Holztechnik Melle ist die Teilnahme an der Ligna auf jeden Fall eine lohnende Erfahrung.

 

Fachoberschule – der direkte Weg zur Hochschulreife

Noch freie Plätze in der Fachoberschule Gesundheit und Soziales – Schwerpunkt Sozialpädagogik

Für das Schuljahr 2017/18 sind noch (einige/wenige) Plätze in der Fachoberschule Gesundheit und Sozialen – Fachrichtung Sozialpädagogik Klasse 11, an den Berufsbildenden Schulen des Landkreises Osnabrück in Melle frei.

Eingangsvoraussetzung ist der Sekundarabschluss I – Realschulabschluss.
In der Klasse 11 ist parallel zum Schulbesuch an drei Tagen in einer sozialpädagogischen Einrichtung ein Praktikum über 960 Stunden abzuleisten.

Der Unterricht in der Klasse 12 wird im Klassenverband durchgeführt. Dabei werden die theoretischen Inhalte durch Reflexion der Praxiserfahrungen vertieft. Kooperative und projektbezogene Lernformen sowie eine fachrichtungsbezogene Einführung in wissenschaftliches Arbeiten prägen den Unterricht. Ziel der Ausbildung ist die Studierfähigkeit und damit die Vermittlung von Fähigkeiten und Fertigkeiten, die für ein effektives Studium relevant sind. Kenntnisse in allgemeinbildenden und berufsbezogenen Bereichen sowie in Kommunikation und Rhetorik sind Bausteine, die grundlegend auf das Studium und eine spätere Berufstätigkeit vorbereiten.
Die Fachhochschulreife berechtigt zum Studium an jeder Fachhochschule in allen Bundesländern, und zwar unabhängig vom jeweiligen Schwerpunkt (Bachelor Studiengänge). Die Ausbildung an der BBS Melle ist kostenlos.

Nähere Informationen erhalten Sie unter

www.bbs-melle.de

oder telefonisch unter 05422/9426-0

Anmeldungen sind bis zum Schuljahresende über Schüler-Online möglich.

Präsentationen der Ergebnisse der Technikerarbeiten

Am 12.05.17 präsentierten die Oberstufenschüler der Fachschule Metallbautechnik Melle (FMM) die Ergebnisse ihrer Technikerarbeiten einem Plenum von circa 80 interessierten Besuchern.

© BBS Melle | Foto: BBS

Die sechs Einzelgruppen, bestehend aus zwei bis vier Schülern, haben über einen Zeitraum von 3 Monaten Projektaufgaben aus der hiesigen Wirtschaft bearbeitet. Die Unternehmen WILHELM NIEMANN GmbH & Co., STARKE GmbH & Co. KG, KOLBUS GmbH & Co. KG, BRAND Rühr- und Pumptechnik GmbH (Huning Gruppe), SCHUKO Absaug,- Oberflächen- und Filtertechnik GmbH sowie die SOLARLUX GmbH stellten dabei die zu bearbeitenden Thematiken der Abschlussarbeiten, welche von je einer Lehrkraft der BBS-Melle begleitet wurde.

© BBS Melle | Foto: BBS

Schulleiter Dr. Hermann Krüssel würdigte zum Abschluss der Veranstaltung die Ergebnisse der jeweiligen Technikerarbeiten, deren kurzweilige Präsentation durch die Schüler und dankte den Kollegium für die geleistete Arbeit, die zum Gelingen der zweijährigen Vollzeitweiterbildung zum staatlich geprüften Techniker geleistet wurde. In der anschließenden Gesprächsrunde mit den anwesenden Vertretern der genannten Unternehmen bestand für das interessierte Publikum die Möglichkeit, vertiefende Fragen zu den bearbeiteten Themen zu diskutieren.

530 Schüler beim Berufsorientierungsparcours in Melle | Praxis steht im Mittelpunkt

Meller Kreisblatt/M. Kammeier [04.04.2017]. Beim vierten Berufsorientierungsparcours (BOP) standen gestern Azubis aus 40 Unternehmen im Mittelpunkt, als sie 530 gut vorbereiteten Jugendlichen aus weiterführenden Schulen in Melle und Bissendorf ihre Ausbildungsberufe erklärten.

Melle. Erstmals durften auch die Eltern mitmachen. Etwa 70 Mütter und Väter informierten sich am Montagabend der Veranstaltung ausführlich über unterschiedliche Berufsprofile vom Handwerker bis zur Erzieherin und Hauswirtschafterin und dem Anwärter für das Polizeikommissariat.

Wenig Interesse zeigten die Erwachsenen dabei – ganz im Gegensatz zu ihren Kindern – am Stand der Akademie für Kommunikation, Medien und Management.

Das änderte sich am Dienstag schlagartig: Bereits um 8 Uhr stürmten die ersten Schulklassen in die Ausstellungshalle der Berufsbildenden Schulen (BBS). Beim Fotoshooting mit anschließender Bildbearbeitung hörten Vivien, Annina und Johanna vom Gymnasium Melle von der Ausbildung als Mediengestalterin und Kauffrau Marketing/Kommunikation.

530 Schüler beim Berufsorientierungsparcours in Melle | noz.de – Lesen Sie den kompletten Artikel und mehr auf:  http://www.noz.de/lokales/melle/artikel/875530/530-schueler-beim-berufsorientierungsparcours-in-melle

© Meller Kreisblatt | M. Kammeier | Handwerkliches Geschick zeigten Aline Wüppelmann und Dorina Haja, als sie e mit Azubi Lukas Heimann eine Schublade bauten.
© Meller Kreisblatt | Foto: M. Kammeier | Industriekeramiker gesucht: Die Azubis Sefer Imeraj und Fatih Nuri Azattemür erklären den Schülern Janis und Bjane das Pressen und Ausformen von feuerfesten Steinen.

 

Kommentar im Meller Kreisblatt: Berufsorientierung: Ein Gewinn für die Region

Meller Kreisblatt/S. Grawe [04.04.2017]: Orientierung für Schüler und Eltern: Der Berufsorientierungsparcours der BBS Melle bot Jugendlichen und Eltern Gelegenheit, sich über Ausbildungsberufe zu informieren. 40 Unternehmen aus Melle und Bissendorf waren dieses Mal dabei.

Den richtigen Ausbildungsplatz finden: Das ist für Jugendliche die entscheidende Herausforderung, schließlich gilt es, eine Wahl zu treffen, die das Leben nach der Schule entscheidend prägt.

Berufsorientierung: Ein Gewinn für die Region | noz.de – Lesen Sie den kompletten Artikel und mehr auf:  http://www.noz.de/lokales/melle/artikel/875492/berufsorientierung-ein-gewinn-fuer-die-region

© Meller Kreisblatt | Foto: Marita Kammeier | Zettelboxen aus Edelstahl fertigen die Schüler am Stand von Firma Teledoor.

Angehende Betriebswirte besichtigen ABInBev in Bremen

Anfang März führten die Fachschüler Betriebswirtschaft im Rahmen der Unterrichtsthemen Absatzplanung und Außenhandel mit ihren Lehrkräften M. Schöning und M. Mielke eine Betriebsbesichtigung bei der Brauerei Beck & Co. in Bremen an einem Samstag durch.

© BBS Melle | Foto: M. Mielke

Zu Beginn wurden in einer kurzen Firmenpräsentation die Gründungsgeschichte von Beck‘s und Haake-Beck, die Unternehmensstruktur unter der ABInBev-Group sowie die Unternehmensphilosophie vorgestellt.

So erfuhren die Schülerinnen und Schüler, dass Beck’s bereits vor über 140 Jahren von Baumeister Lüder Rutenberg, dem Braumeister Heinrich Beck und dem Kaufmann Thomas May gegründet wurde. Die Brauerei in Bremen gehört mit mehr als 20 % aller Bierausfuhren zu einer der größten Brauereistandorte in Deutschland. Ebenfalls wird in der Brauerei Beck & Co. die Marke „Haake-Beck“ gebraut. Seit 2002 gehört die Brauerei zum heutigen belgischen Anheuser-Busch InBev Konzern (AB InBev). Das Unternehmen zählt zu den fünf weltgrößten Konsumgüterherstellern und beschäftigt rund 155.000 Mitarbeiter in über 24 Ländern, davon 2.700 in Deutschland. Das Unternehmen führt in seinem Portfolio mehr als 200 Marken in über 100 Ländern, darunter die globalen Premium-Marken Beck’s, Stella Artois, Corona und Budweiser.

© BBS Melle | Foto: M. Mielke

Als einer der größten Braukonzerne der Welt ist sich das Unternehmen seiner besonderen Verantwortung bewusst. Dieser möchte es mit seinem globalen „Better World“-Programm gerecht werden. Das Programm umfasst die Bereiche Gesellschaft, verantwortungsvollen Konsum sowie Umweltschutz. Vor diesem Hintergrund passte die Betriebsbesichtigung optimal in die oben genannten Unterrichtsthemen.

Anschließend fand noch eine Führung der hiesigen Produktionsanlagen in Bremen statt. Der Brauprozess wurde vom Anliefern des Gerstenmalzes über die Weiterverarbeitung im Sudhaus sowie im Gärtank bis zum Reifeprozess im Lagertank und bis zur Abfüllung dargestellt.

Abschließend traten die angehenden Betriebswirte nach einer kurzen Stadtbesichtigung mit dem Bremer Rathaus, den Stadtmusikanten sowie dem „Roland“ die Heimreise nach Melle an.

von Michael Mielke und Markus Schöning

„Tag der Elektromobilität“ an den BBS Melle | Zwei zusätzliche Lehrerstellen

„Das ist die Technik der Zukunft“ titelt das Meller Kreisblatt zum „Tag der Elektromobilität“ an der BBS Melle. Unterstützt durch das Autohaus Pietsch, Autohaus Walkenhorst, Autozentrum Weststraße und durch innogy wurden sieben Elektro- und Hybridfahrzeuge sowie der neue Elektromobilitätsstand an der BBS Melle präsentiert. Vielen Dank für die Unterstützung an alle Mitwirkenden! Ein voller Erfolg für die Schülerinnen und Schüler, für das Fachteam Fahrzeugtechnik und die BBS Melle, ferner für die enge Kooperation mit den örtlichen Betrieben.

von Thomas  Schumann

Artikel aus der NOZ:

Meller Kreisblatt/M. Hengehold [27.03.2017]. Tom Schumann muss nur einen Kippschalter umlegen und schon ist das E-Auto kaputt. Das simulierte E-Auto freilich, denn die Rede ist vom neuen Hochvolt-Elektromobilitätsstand an den BBS. Um die Anschaffung in den Fokus zu rücken, hat die BBS einen „Tag der Elektromobilität“ durchgeführt.

Meller Autohäuser stellten an den BBS Elektrofahrzeuge aus. (c) Foto: Michael Hengehold (Meller Kreisblatt)

„Das ist die Technik der Zukunft“, sagt BBS-Lehrer Reinhard Stockmann als Teamleiter Fahrzeugtechnik zu den E-Mobilen, „und wir als Schule müssen in diese Technik investieren.“ Der Hochvolt-Elektromobilitätsstand „Car Train“ kann diverse Antriebssysteme für E-Autos simulieren: Elektro, Parallelhybrid, Seriellhybrid und leistungsverzweigter Hybrid. Nun muss BBS-Lehrer Tom Schumann nur noch einen kleinen Schalter betätigen und schon arbeitet der simulierte Motor nicht mehr. Die Schüler dürfen dann nach dem Fehler suchen.

„Tag der Elektromobilität“ an den BBS Melle | noz.de – Lesen Sie den kompletten Artikel und mehr auf: http://www.noz.de/lokales/melle/artikel/871104/tag-der-elektromobilitaet-an-den-bbs-melle#gallery&0&0&871104

Wenn BBS-Lehrer Tom Schumann den richtigen Schalter am Hochvolt-Elektromobilitätsstand umlegt, ist der E-Motor – simuliert – kaputt. (c) Foto: Michael Hengehold (Meller Kreisblatt)
Diverse Modelle standen für die interessierten Schüler als Anschauungsmaterial bereit. (c) Foto: Michael Hengehold (Meller Kreisblatt)

Theater: Absturz durch Drogen vor 600 Meller Schülern

Meller Kreisblatt/N. Wiegand [16.03.2017]. Wie Schüler Sydney durch Alkohol und illegale Drogen an den gesundheitlichen Abgrund gerät, zeigte das englischsprachige Theaterstück „Brain-Catch-Fire“ in der Pausenhalle der Integrierten Gesamtschule (IGS).

600 Schüler der IGS und der Berufsbildenden Schulen (BBS) verfolgten am Mittwoch gebannt die drei Aufführungen des White Horse Theatre .

Theater: Absturz durch Drogen vor 600 Meller Schülern | noz.de – Lesen Sie den kompletten Artikel und mehr auf:  http://www.noz.de/lokales/melle/artikel/865564/theater-absturz-durch-drogen-vor-600-meller-schuelern#gallery&0&0&865564

Zur Ecstasy-Pille griff Sydney, um seine Freunde und Mädchen zu beeindrucken. Das war der Anfang des nachfolgenden Niedergangs. (c) Foto: Norbert Wiegand [NOZ]
Mit regionalen Leckereien bedankten sich die organisierenden Lehrer Gerd Vathauer (links) und Elisabeth Hörnschemeyer (rechts) bei den Schauspielern aus England. (c) Foto: Norbert Wiegand [NOZ]

Beim Berufsorientierungsparcours in Melle sind auch die Eltern gefragt

Fast 40 Unternehmen stellen ihre Ausbildungsberufe vor

Die Unternehmen in Melle und Bissendorf engagieren sich aktiv bei der Nachwuchsgewinnung: Fast 40 Betriebe nutzen am 3. und 4. April beim 4. Berufsorientierungsparcours B.O.P. die Gelegenheit, rund 530 Jugendlichen ihr Unternehmen und ihre Ausbildungsbetriebe vorzustellen. Doch nicht nur die Schülerinnen und Schüler der achten Klassen aus Melle und Bissendorf sind angesprochen: Auch Mütter und Väter haben erstmals beim Eltern-B.O.P. die Chance, anhand von typischen Tätigkeiten zahlreiche Ausbildungsberufe praktisch kennen zu lernen.

Die Vorbereitungen für den Berufsorientierungsparcours B.O.P. in Melle am 3. und 4. April gehen in die Endrunde: Mit Ina Wien-Tiedtke von der Stadt Melle freuen sich der Schulleiter der Berufsbildenden Schulen, Dr. Hermann Krüssel (rechts), und sein Stellvertreter Claus Dötzer auf die Veranstaltung.

Organisiert wird die Berufsorientierungsmesse von der Servicestelle Schule-Wirtschaft der MaßArbeit, der Stadt Melle und den Berufsbildenden Schulen Melle, die auch Veranstaltungsort sind. Am 3. April startet um 18 Uhr zunächst der Eltern-B.O.P. Er wird in Melle zum ersten Mal angeboten und liegt den Organisatoren besonders am Herzen. „Die Eltern bestimmen ganz wesentlich die Ausbildungs- und Berufsplanung von Jugendlichen mit“, so die Erfahrung von Magdalena Antonczyk von der Servicestelle Schule-Wirtschaft. „In den vergangenen zehn bis 15 Jahren haben sich viele Ausbildungsberufe völlig verändert, andere sind neu hinzugekommen – wir bieten den Eltern die Gelegenheit, sich ganz praxisnah zu orientieren.“

Beim Eltern-B.O.P. können sich die Mütter und Väter der Jugendlichen, aber auch andere Interessierte das breite Angebot anschauen, selbst Hand anlegen und von 20 Betrieben aus der Region informieren lassen. „Vor allem die Unternehmen möchten nicht nur die jungen Menschen, sondern auch ihre Eltern erreichen. Wir wollen sie deshalb stärker als in den Vorjahren in die Veranstaltung einbeziehen“, schildert  Ina Wien-Tiedtke von der Stadt Melle. Das geschehe unter anderem auch durch Führungen durch die Holz- und Metallwerkstätten der BBS-Melle.

Am 4. April gehen dann von 8 bis 15 Uhr die Achtklässler selbst an den Start, nachdem sie in den Schulen intensiv auf den B.O.P. vorbereitet wurden und die teilnehmenden Unternehmen mit  ihren Ausbildungsberufen kennengelernt haben. Die Jugendlichen absolvieren sechs bis acht Arbeitsproben. Diese dauern jeweils zehn  bis 15 Minuten und geben einen praxisnahen Einblick in unterschiedliche Ausbildungsberufe. Gleichzeitig dient der BOP auch dazu, Schülerpraktika mit den Betrieben zu vereinbaren.

Weitere Informationen zum B.O.P. finden sich unter  www.binkos.de/schule-wirtschaft