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„Tag der Elektromobilität“ an den BBS Melle | Zwei zusätzliche Lehrerstellen

Meller Kreisblatt/M. Hengehold [27.03.2017]. Tom Schumann muss nur einen Kippschalter umlegen und schon ist das E-Auto kaputt. Das simulierte E-Auto freilich, denn die Rede ist vom neuen Hochvolt-Elektromobilitätsstand an den BBS. Um die Anschaffung in den Fokus zu rücken, hat die BBS einen „Tag der Elektromobilität“ durchgeführt.

„Das ist die Technik der Zukunft“, sagt BBS-Lehrer Reinhard Stockmann als Teamleiter Fahrzeugtechnik zu den E-Mobilen, „und wir als Schule müssen in diese Technik investieren.“ Der Hochvolt-Elektromobilitätsstand „Car Train“ kann diverse Antriebssysteme für E-Autos simulieren: Elektro, Parallelhybrid, Seriellhybrid und leistungsverzweigter Hybrid. Nun muss BBS-Lehrer Tom Schumann nur noch einen kleinen Schalter betätigen und schon arbeitet der simulierte Motor nicht mehr. Die Schüler dürfen dann nach dem Fehler suchen.

„Tag der Elektromobilität“ an den BBS Melle | noz.de – Lesen Sie den kompletten Artikel und mehr auf: http://www.noz.de/lokales/melle/artikel/871104/tag-der-elektromobilitaet-an-den-bbs-melle#gallery&0&0&871104

Meller Autohäuser stellten an den BBS Elektrofahrzeuge aus. (c) Foto: Michael Hengehold (Meller Kreisblatt)
Wenn BBS-Lehrer Tom Schumann den richtigen Schalter am Hochvolt-Elektromobilitätsstand umlegt, ist der E-Motor – simuliert – kaputt. (c) Foto: Michael Hengehold (Meller Kreisblatt)
Diverse Modelle standen für die interessierten Schüler als Anschauungsmaterial bereit. (c) Foto: Michael Hengehold (Meller Kreisblatt)

Beim Berufsorientierungsparcours in Melle sind auch die Eltern gefragt

Fast 40 Unternehmen stellen ihre Ausbildungsberufe vor

Die Unternehmen in Melle und Bissendorf engagieren sich aktiv bei der Nachwuchsgewinnung: Fast 40 Betriebe nutzen am 3. und 4. April beim 4. Berufsorientierungsparcours B.O.P. die Gelegenheit, rund 530 Jugendlichen ihr Unternehmen und ihre Ausbildungsbetriebe vorzustellen. Doch nicht nur die Schülerinnen und Schüler der achten Klassen aus Melle und Bissendorf sind angesprochen: Auch Mütter und Väter haben erstmals beim Eltern-B.O.P. die Chance, anhand von typischen Tätigkeiten zahlreiche Ausbildungsberufe praktisch kennen zu lernen.

Die Vorbereitungen für den Berufsorientierungsparcours B.O.P. in Melle am 3. und 4. April gehen in die Endrunde: Mit Ina Wien-Tiedtke von der Stadt Melle freuen sich der Schulleiter der Berufsbildenden Schulen, Dr. Hermann Krüssel (rechts), und sein Stellvertreter Claus Dötzer auf die Veranstaltung.

Organisiert wird die Berufsorientierungsmesse von der Servicestelle Schule-Wirtschaft der MaßArbeit, der Stadt Melle und den Berufsbildenden Schulen Melle, die auch Veranstaltungsort sind. Am 3. April startet um 18 Uhr zunächst der Eltern-B.O.P. Er wird in Melle zum ersten Mal angeboten und liegt den Organisatoren besonders am Herzen. „Die Eltern bestimmen ganz wesentlich die Ausbildungs- und Berufsplanung von Jugendlichen mit“, so die Erfahrung von Magdalena Antonczyk von der Servicestelle Schule-Wirtschaft. „In den vergangenen zehn bis 15 Jahren haben sich viele Ausbildungsberufe völlig verändert, andere sind neu hinzugekommen – wir bieten den Eltern die Gelegenheit, sich ganz praxisnah zu orientieren.“

Beim Eltern-B.O.P. können sich die Mütter und Väter der Jugendlichen, aber auch andere Interessierte das breite Angebot anschauen, selbst Hand anlegen und von 20 Betrieben aus der Region informieren lassen. „Vor allem die Unternehmen möchten nicht nur die jungen Menschen, sondern auch ihre Eltern erreichen. Wir wollen sie deshalb stärker als in den Vorjahren in die Veranstaltung einbeziehen“, schildert  Ina Wien-Tiedtke von der Stadt Melle. Das geschehe unter anderem auch durch Führungen durch die Holz- und Metallwerkstätten der BBS-Melle.

Am 4. April gehen dann von 8 bis 15 Uhr die Achtklässler selbst an den Start, nachdem sie in den Schulen intensiv auf den B.O.P. vorbereitet wurden und die teilnehmenden Unternehmen mit  ihren Ausbildungsberufen kennengelernt haben. Die Jugendlichen absolvieren sechs bis acht Arbeitsproben. Diese dauern jeweils zehn  bis 15 Minuten und geben einen praxisnahen Einblick in unterschiedliche Ausbildungsberufe. Gleichzeitig dient der BOP auch dazu, Schülerpraktika mit den Betrieben zu vereinbaren.

Weitere Informationen zum B.O.P. finden sich unter  www.binkos.de/schule-wirtschaft

Technikerausbildung auf breiteren Füßen

von Dirk Greger

Vom 13.-24.02.2017 fand in diesem Jahr zum wiederholten Mal der Austausch der Technikerschüler der beiden Berufsbildenden Schulen des Landkreises Osnabrück in Melle und der Osnabrücker Brinkstraße statt. Beide Schulen verfügen nicht nur über unterschiedliche Schwerpunkte in der Technikerausbildung (Melle – Metallbautechnik, Brinkstraße – Maschinentechnik) sondern auch über unterschiedliche Maschinenausstattungen. Damit diese für beide Schülergruppen im Rahmen der Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker genutzt werden können, besuchten Technikerschüler aus Melle die Schwesternschule in Osnabrück und umgekehrt. Dabei bildeten die Integrierte Blechbearbeitung in Melle und die Automatisierungstechnik sowie die Hydraulik an der Brinkstraße die jeweiligen Unterrichtsinhalte für die SchülerInnen.

Die Osnabrücker TechnikerschülerInnen konstruierten für die BBS in Bersenbrück insgesamt drei unterschiedliche Informationstafeln aus Edelstahl, an denen sich Ortsunkundige vor Ort orientieren können. Die gesamte Fertigung vom CAD-3D-Konstruktionsbauteil über die Erstellung der Biege- und Laserprogramme mit Materialbestellung und Qualitätssicherung bis hin zum fertigen Biegebauteil erfolgte mit der in Niedersachsen einzigartigen Anlagenausstattung an der BBS Melle.

Büromanagement-Auszubildende besichtigen Solarlux

Ende Januar waren wir, die Kaufleute für das Büromanagement, bei der Firma Solarlux GmbH. In den vor kurzem erst eingeweihten Hallen – ganz in der Nähe des Schulgeländes – wurden wir von Herrn Fuhrmann in die Betriebsabläufe eingeweiht. Wir haben gesehen wo und wie die Rohstoffe angeliefert, geprüft und gelagert werden, wie sie dann bearbeitet und schließlich verpackt und verladen werden. Das Hochregallager mit der chaotischen Lagerhaltung stach dabei genauso heraus, wie die vielen Treträder mit den Mitarbeiter von Halle zu Halle geflitzt sind.

Die Atmosphäre, die wir in dem Unternehmen wahrgenommen haben, hat alle nachhaltig beeindruckt. Alle waren freundlich und offen, jeder grüßte jeden, alle duzten sich, alle Fragen konnten gestellt werden und wurden auch beantwortet.

Nach einer kleiner Stärkung haben wir uns am Ende konkrete Lösungen und Produkte der Solarlux GmbH angeschaut und manch eine/r von uns hat davon geträumt später selber in einem eigenen Wintergarten zu liegen.

von Felix Klostermeier

Weitere Informationen zu Solarlux stehen auf der unternehmenseigenen Homepage: www.solarlux.de

Erlöse des Keks- und Punschverkaufs an das Ambulante Kinderhospiz übergeben

Die Schülervertretung der BBS Melle hat die Einnahmen des Weihnachtsverkaufs nun an das ambulante Kinderhospiz in Osnabrück übergeben. Schülersprecherin Clarissa Wiemann konnte der kaufmännischen Leitung, Frau Anja Engels, ca. 250€ für die ehrenamtliche Arbeit des ambulanten Kinderhospizes überreichen.
Seit 2009 steht in Osnabrück Familien mit schwer erkrankten Kindern der Ambulante Kinderhospizdienst Osnabrück zur Seite.Geschulte, ehrenamtliche Mitarbeiter begleiten die Familie zu Hause. Die Begleitung umfasst viele Aspekte des Familienlebens. Im Zentrum steht die Zeit für das kranke Kind – für Singen, Spielen, Vorlesen, Spazieren gehen und vieles mehr. Zusätzlich stehen die Ehrenamtlichen den Eltern als Ansprechpartner und Zuhörer zur Seite. Sie sind auch für die Geschwister da, spielen mit ihnen oder machen mit ihnen gemeinsame Ausflüge.
Mit der Spende der SV der BBS Melle können die Familien gezielt bedarfsgerecht unterstützt werden. „Eine tolle und sinnvolle Sache!“, findet Schülersprecherin Clarissa.