Archiv der Kategorie: Allgemein

Angehende Lagerlogisten erkunden Seehäfen in Bremen und Bremerhaven

© BBS Melle | Foto: M. Mielke | Stadtbesichtigung Bremen

Im Rahmen des Berufsschulunterrichts im Lernfeld „Güter versenden“ machten sich die Auszubildenden aus dem 2. und 3. Lehrjahr auf nach Bremen/Bremerhaven, um sich mit den dortigen Güterumschlag der Seeschifffahrt auseinanderzusetzen.

Bevor jedoch die Industriehäfen in Bremen erkundigt werden konnten, stand eine selbstständig durchgeführte Stadtbesichtigung in Bremen an. In selbst vorbereiteten Schülerpräsentationen stellten sich die Azubis die Bremer Stadtmusikanten, den „Roland“, das Rathaus, den Bremer Dom sowie die Böttcherstraße und das Schnoorviertel vor.

© BBS Melle | Foto: M. Mielke | Industriehafen Bremen

Bei der anschließenden Weserrundfahrt wurden die Industriehäfen entlang der Weser besichtigt. Erste „kleinere“ Containerschiffe mit einem Fassungsvermögen von maximal 4.000 Containern sowie Stückgutfrachter, die hauptsächlich für den Transport von Windkraftanlagen vorgesehen sind, konnten von See aus betrachtet werden. Die ganz großen Schiffe sind in Bremen jedoch nicht mehr aufzufinden, da sich die Seeschifffahrt aufgrund der geringen Tiefe der Weser und der immer größer werdenden Schiffe immer stärker nach Bremerhaven verlagert. Es war somit ein erster kleiner Vorgeschmack auf den nächsten Tag, an dem dann die ganz großen Containerschiffe in Bremerhaven auf dem Programm stehen.

© BBS Melle | Foto: M. Mielke | Die Azubis der WLL-2 und WLL-3 mit den Lehrkräften M. Glauser und M. Mielke bei der Brauerei Beck & Co.

Zum Abschluss des ersten Tages erkundeten die Auszubildenden die Brauerei Beck & Co. Die Schwerpunkte der Besichtigung lagen hier neben der Betrachtung der Produktionsabläufe des Brauprozesses, auch bei der Kombination verschiedener Lagerarten (Block-/Zeilenlagerung) sowie Verbrauchsfolgeverfahren (Fifo, Lifo, Hifo, Lofo) bei den verwendeten Rohstoffen und fertiggestellten Waren.

Am darauffolgenden letzten Tag der Studienfahrt standen das Deutsche Schifffahrtsmuseum (DSM) und die „Dicke Pötte Tour“ in Bremerhaven an.

Das DSM bietet auf fast 8.000 m² Einblicke in die Geschichte der Schifffahrtsgeschichte sowie zu den Themen Handelsschifffahrt, Fischerei und Walfang, Polarforschung, Militär und mehr. Ausgestellt sind unter anderem Modelle von Segelschiffen, Containerschiffen, Passagierschiffen und Öltankern sowie technische Bedienelemente und Ausrüstungsgegenstände.

© BBS Melle | Foto: M. Mielke | Beladung der MSC New York

Zum Schluss stand das Highlight der Fahrt die „Dicke Pötte Tour“ an. Dort begegneten die Azubis die großen Containerschiffe sowie RoRo-Fähren (Autofähren) aus allen Herren Länder. Dabei konnte das Be- und Entladen hautnah miterlebt werden. Die Containerschiffe (wie hier z. B. die MSC New York) gehören mit einem Fassungsvermögen bis 20.000 Containern zu den größten weltweiten Containerschiffen. Neben den großen Frachtschiffen befand sich auch das Luxus Kreuzfahrtschiff die MS Artania im Hafen.

© BBS Melle | Foto: M. Mielke | Containerkaje Bremerhaven
© BBS Melle | Foto: M. Mielke | MS Artania in Bremerhaven

Schüler fertigen Bänke für Geriatrie im CKM Melle

© Meller Kreisblatt | Foto: C. Wiesmann | Der Leitende Arzt der Geriatrie, Peter Fellmann (hinten links) und sein Team, Pflegedirektorin Mareile Greise (unten Mitte) freuen sich über die Projektarbeit, die mit Lehrer Klaus Seelhöfer (hinten rechts) und Schülern realisiert wurde.

Meller Kreisblatt/C. Wiesmann [06.06.17]. Die Klinik für Geriatrie im Christlichen Klinikum Melle (CKM) hat für den Außenbereich neue Bänke und Stühle bekommen. Im Rahmen einer Projektarbeit entstanden die robusten Exemplare an der einjährigen Berufsfachschule Bautechnik der Berufsbildenden Schulen (BBS) Melle.

Unter der Anleitung von Lehrer Klaus Seelhöfer haben Nico Gehricke, Mark Jeske, Viktor Nikolaus, Mark Pawlowski, Marlon Fernandez und Tobias Riesberg sechs Stühle und drei Bänke für den Garten der Geriatrie im CKM gebaut. „Alles entstand im Rahmen des Praxisunterrichtes“, so Seelhöfer.

© Meller Kreisblatt | Foto: C. Wiesmann | Schüler der Berufsfachschule Bautechnik fertigten für die Geriatrie im CKM robuste Stühle und Bänke für den Gartenbereich.

Schüler fertigen Bänke für Geriatrie im CKM Melle | noz.de – Lesen Sie den kompletten Artikel und mehr auf:  https://www.noz.de/lokales/melle/artikel/905496/schueler-fertigen-baenke-fuer-geriatrie-im-ckm-melle#gallery&0&0&905496

Besuch der Autostadt Wolfsburg

von Hera Brand

Die Schüler der Abschlussklasse der KFZ-Mechatroniker besuchten im Rahmen des Politikunterrichts die Autostadt Wolfsburg.

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Fachoberschule – der direkte Weg zur Hochschulreife

Noch freie Plätze in der Fachoberschule Gesundheit und Soziales – Schwerpunkt Sozialpädagogik

Für das Schuljahr 2017/18 sind noch (einige/wenige) Plätze in der Fachoberschule Gesundheit und Sozialen – Fachrichtung Sozialpädagogik Klasse 11, an den Berufsbildenden Schulen des Landkreises Osnabrück in Melle frei.

Eingangsvoraussetzung ist der Sekundarabschluss I – Realschulabschluss.
In der Klasse 11 ist parallel zum Schulbesuch an drei Tagen in einer sozialpädagogischen Einrichtung ein Praktikum über 960 Stunden abzuleisten.

Der Unterricht in der Klasse 12 wird im Klassenverband durchgeführt. Dabei werden die theoretischen Inhalte durch Reflexion der Praxiserfahrungen vertieft. Kooperative und projektbezogene Lernformen sowie eine fachrichtungsbezogene Einführung in wissenschaftliches Arbeiten prägen den Unterricht. Ziel der Ausbildung ist die Studierfähigkeit und damit die Vermittlung von Fähigkeiten und Fertigkeiten, die für ein effektives Studium relevant sind. Kenntnisse in allgemeinbildenden und berufsbezogenen Bereichen sowie in Kommunikation und Rhetorik sind Bausteine, die grundlegend auf das Studium und eine spätere Berufstätigkeit vorbereiten.
Die Fachhochschulreife berechtigt zum Studium an jeder Fachhochschule in allen Bundesländern, und zwar unabhängig vom jeweiligen Schwerpunkt (Bachelor Studiengänge). Die Ausbildung an der BBS Melle ist kostenlos.

Nähere Informationen erhalten Sie unter

www.bbs-melle.de

oder telefonisch unter 05422/9426-0

Anmeldungen sind bis zum Schuljahresende über Schüler-Online möglich.

Europatag in der BBS Melle

Meller Kreisblatt/P. Ropers [16.05.2017]. Das Ziel ist klar gesteckt: Die Berufsbildenden Schulen wollen Europaschule werden. In den einzelnen Fachbereichen hat der europäische Gedanke längst Fuß gefasst. Davon zeugten in diesen Tagen die Berichte und das große Interesse am Europatag.

© Meller Kreisblatt | Foto: Petra Ropers | Deutlich gewachsen ist seit dem ersten Jahr die Zahl der Schüler der BBS Melle, die ein Praktikum im Ausland absolvieren. Beim Europatag erhielten sie jetzt ihre Zertifikate.

Über 20 Schüler der BBS Melle sowie der BBS Wildeshausen und Nordhorn machten sich im vergangenen Jahr Halbjahr auf, im Rahmen eines Auslandspraktikums über den bundesdeutschen Tellerrand zu schauen. Damit ist die Zahl derer, die dem Motto der Veranstaltung gemäß „Europa entdecken“ in sechs Jahren um das Zehnfache gewachsen. „Europa hat sich in der BBS Melle etabliert“, hoben Inna Nordheimer und Neide Pedro von der Gesellschaft für Europabildung in Berlin hervor.

 

Europatag in der BBS Melle | noz.de – Lesen Sie den kompletten Artikel und mehr auf:  https://www.noz.de/lokales/melle/artikel/896303/europatag-in-der-bbs-melle

 

 

Kommentar im Meller Kreisblatt: Berufsorientierung: Ein Gewinn für die Region

Meller Kreisblatt/S. Grawe [04.04.2017]: Orientierung für Schüler und Eltern: Der Berufsorientierungsparcours der BBS Melle bot Jugendlichen und Eltern Gelegenheit, sich über Ausbildungsberufe zu informieren. 40 Unternehmen aus Melle und Bissendorf waren dieses Mal dabei.

Den richtigen Ausbildungsplatz finden: Das ist für Jugendliche die entscheidende Herausforderung, schließlich gilt es, eine Wahl zu treffen, die das Leben nach der Schule entscheidend prägt.

Berufsorientierung: Ein Gewinn für die Region | noz.de – Lesen Sie den kompletten Artikel und mehr auf:  http://www.noz.de/lokales/melle/artikel/875492/berufsorientierung-ein-gewinn-fuer-die-region

© Meller Kreisblatt | Foto: Marita Kammeier | Zettelboxen aus Edelstahl fertigen die Schüler am Stand von Firma Teledoor.

fremdsein. ein dialog. – Theaterpädagogische Werkstatt zu Gast an der BBS Melle

© BBS Melle | Foto: M. Hannak

Fremd sein? Fremd bleiben? Mit diesen Fragen beschäftigten sich drei Klassen der Abteilung Wirtschaft, Verwaltung , Gesundheit und der Abteilung Sozialpädagogik an der BBS Melle mit Schauspielern der Theaterpädagogischen Werkstatt aus Osnabrück. In dem  Theaterstück „fremd sein. ein dialog“ treten aktuelle Lebensgeschichten Geflüchteter in einen Dialog mit Fluchterlebnissen von Deutschen nach dem 2. Weltkrieg und denen ehemaliger DDR-BürgerInnen. Allen gemein sind die existentiellen Themen Flucht, Vertreibung und Integration. Das Stück stellt historische Bezüge her und verdeutlicht, dass die „Flüchtlingsthematik“ in Deutschland nicht neu ist, sondern es immer Phasen gegeben hat, in denen „Fremde“ in die Gesellschaft integriert wurden.
In einem anschließenden Workshop hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit sich durch Methoden der Theaterpädagogik mit der Lebenswelt von Menschen mit Fluchterfahrungen und mit Fragen von Existenz und Integration auseinanderzusetzen. „Ein sehr bewegendes und nachdenklich stimmendes Projekt.“, schildert Schülerin Fabienne ihre Eindrücke am Ende des Tages.

„Tag der Elektromobilität“ an den BBS Melle | Zwei zusätzliche Lehrerstellen

„Das ist die Technik der Zukunft“ titelt das Meller Kreisblatt zum „Tag der Elektromobilität“ an der BBS Melle. Unterstützt durch das Autohaus Pietsch, Autohaus Walkenhorst, Autozentrum Weststraße und durch innogy wurden sieben Elektro- und Hybridfahrzeuge sowie der neue Elektromobilitätsstand an der BBS Melle präsentiert. Vielen Dank für die Unterstützung an alle Mitwirkenden! Ein voller Erfolg für die Schülerinnen und Schüler, für das Fachteam Fahrzeugtechnik und die BBS Melle, ferner für die enge Kooperation mit den örtlichen Betrieben.

von Thomas  Schumann

Artikel aus der NOZ:

Meller Kreisblatt/M. Hengehold [27.03.2017]. Tom Schumann muss nur einen Kippschalter umlegen und schon ist das E-Auto kaputt. Das simulierte E-Auto freilich, denn die Rede ist vom neuen Hochvolt-Elektromobilitätsstand an den BBS. Um die Anschaffung in den Fokus zu rücken, hat die BBS einen „Tag der Elektromobilität“ durchgeführt.

Meller Autohäuser stellten an den BBS Elektrofahrzeuge aus. (c) Foto: Michael Hengehold (Meller Kreisblatt)

„Das ist die Technik der Zukunft“, sagt BBS-Lehrer Reinhard Stockmann als Teamleiter Fahrzeugtechnik zu den E-Mobilen, „und wir als Schule müssen in diese Technik investieren.“ Der Hochvolt-Elektromobilitätsstand „Car Train“ kann diverse Antriebssysteme für E-Autos simulieren: Elektro, Parallelhybrid, Seriellhybrid und leistungsverzweigter Hybrid. Nun muss BBS-Lehrer Tom Schumann nur noch einen kleinen Schalter betätigen und schon arbeitet der simulierte Motor nicht mehr. Die Schüler dürfen dann nach dem Fehler suchen.

„Tag der Elektromobilität“ an den BBS Melle | noz.de – Lesen Sie den kompletten Artikel und mehr auf: http://www.noz.de/lokales/melle/artikel/871104/tag-der-elektromobilitaet-an-den-bbs-melle#gallery&0&0&871104

Wenn BBS-Lehrer Tom Schumann den richtigen Schalter am Hochvolt-Elektromobilitätsstand umlegt, ist der E-Motor – simuliert – kaputt. (c) Foto: Michael Hengehold (Meller Kreisblatt)
Diverse Modelle standen für die interessierten Schüler als Anschauungsmaterial bereit. (c) Foto: Michael Hengehold (Meller Kreisblatt)

Beim Berufsorientierungsparcours in Melle sind auch die Eltern gefragt

Fast 40 Unternehmen stellen ihre Ausbildungsberufe vor

Die Unternehmen in Melle und Bissendorf engagieren sich aktiv bei der Nachwuchsgewinnung: Fast 40 Betriebe nutzen am 3. und 4. April beim 4. Berufsorientierungsparcours B.O.P. die Gelegenheit, rund 530 Jugendlichen ihr Unternehmen und ihre Ausbildungsbetriebe vorzustellen. Doch nicht nur die Schülerinnen und Schüler der achten Klassen aus Melle und Bissendorf sind angesprochen: Auch Mütter und Väter haben erstmals beim Eltern-B.O.P. die Chance, anhand von typischen Tätigkeiten zahlreiche Ausbildungsberufe praktisch kennen zu lernen.

Die Vorbereitungen für den Berufsorientierungsparcours B.O.P. in Melle am 3. und 4. April gehen in die Endrunde: Mit Ina Wien-Tiedtke von der Stadt Melle freuen sich der Schulleiter der Berufsbildenden Schulen, Dr. Hermann Krüssel (rechts), und sein Stellvertreter Claus Dötzer auf die Veranstaltung.

Organisiert wird die Berufsorientierungsmesse von der Servicestelle Schule-Wirtschaft der MaßArbeit, der Stadt Melle und den Berufsbildenden Schulen Melle, die auch Veranstaltungsort sind. Am 3. April startet um 18 Uhr zunächst der Eltern-B.O.P. Er wird in Melle zum ersten Mal angeboten und liegt den Organisatoren besonders am Herzen. „Die Eltern bestimmen ganz wesentlich die Ausbildungs- und Berufsplanung von Jugendlichen mit“, so die Erfahrung von Magdalena Antonczyk von der Servicestelle Schule-Wirtschaft. „In den vergangenen zehn bis 15 Jahren haben sich viele Ausbildungsberufe völlig verändert, andere sind neu hinzugekommen – wir bieten den Eltern die Gelegenheit, sich ganz praxisnah zu orientieren.“

Beim Eltern-B.O.P. können sich die Mütter und Väter der Jugendlichen, aber auch andere Interessierte das breite Angebot anschauen, selbst Hand anlegen und von 20 Betrieben aus der Region informieren lassen. „Vor allem die Unternehmen möchten nicht nur die jungen Menschen, sondern auch ihre Eltern erreichen. Wir wollen sie deshalb stärker als in den Vorjahren in die Veranstaltung einbeziehen“, schildert  Ina Wien-Tiedtke von der Stadt Melle. Das geschehe unter anderem auch durch Führungen durch die Holz- und Metallwerkstätten der BBS-Melle.

Am 4. April gehen dann von 8 bis 15 Uhr die Achtklässler selbst an den Start, nachdem sie in den Schulen intensiv auf den B.O.P. vorbereitet wurden und die teilnehmenden Unternehmen mit  ihren Ausbildungsberufen kennengelernt haben. Die Jugendlichen absolvieren sechs bis acht Arbeitsproben. Diese dauern jeweils zehn  bis 15 Minuten und geben einen praxisnahen Einblick in unterschiedliche Ausbildungsberufe. Gleichzeitig dient der BOP auch dazu, Schülerpraktika mit den Betrieben zu vereinbaren.

Weitere Informationen zum B.O.P. finden sich unter  www.binkos.de/schule-wirtschaft