Alle Beiträge von Michael Mielke

Laga: „Farben des Lebens“ aus Melle

Meller Kreisblatt/Christoph Franken [05.04.2018] – BBS-Fachschulen engagieren sich

Am 18. April öffnet die Landesgartenschau (Laga) in Bad Iburg. Rund 500.000 Besucher werden erwartet und die können sich dann auch über pfiffige Ausstellungsbeiträge junger Leute aus Melle freuen.

© Meller Kreisblatt | Foto: Christoph Franken | „Farben des Lebens“ symbolisieren auf dem Kirchengelände der Landesgartenschau solche Stelen, die gestern von jungen Leuten der BBS Melle aufgestellt wurden. Allerdinsg wartetetn sie mitttags noch auf den Flüssigbeton für die 49 Fundamente, weil sich die Betonlieferung verzögert hatte.

Die Idee dazu kam von Pastoralreferent Michael Göcking. Der katholische Beauftragte für die Landesgartenschau hatte zuvor 27 Jahre lang an den Berufsbildenden Schulen (BBS) in Melle unterrichtet. „Da habe ich einfach gefragt, ob uns Fachklassen unterstützen können und die beiden Lehrer Gerhard Schengber und Daniela Dengler-Bensmann waren sofort Feuer und Flamme“, berichtete Göcking.

49 Stelen gebaut

49 junge Leute der Fachschule Sozialpädagogik machten daraus ein dreimonatiges Kunstprojekt und verwirklichten dabei das Laga-Kirchenmotto „Farben des Lebens“. Dabei entstanden 49 Stelen. „Jeder hat seine Stele aus Gips, Lehm, Styropor und Draht gestaltet und sie anschließend mit einer Betonschicht überzogen und in den Motto-Farben bemalt“, erklärte Fachschülerin Laura (19). Am Donnerstag wurden die Stelen auf dem Teil des Laga-Geländes aufgestellt, das von der evangelischen und katholischen Kirche gestaltet wird. Es handelt sich dabei um ein Areal in hervorragender Lage, denn es grenzt unmittbar an den 32 Meter hohen markanten Aufstiegsturm zum Baumwipfelpfad. Der Turm dürfte zum Wahrzeichen der Landesausstellung werden.

BBS-Fachschulen engagieren sich | noz.de – Lesen Sie den vollständigen Artikel und mehr auf:  https://www.noz.de/lokales/melle/artikel/1185169/laga-farben-des-lebens-aus-melle

Workshop der MaßArbeit-Ausbildungslotsen in Melle

MaßArbeit Osnabrück/K. Lübbersmann [28.03.2018] – Kompetenztraining für Bewerbung und Beruf

Bei der Bewerbung, aber auch in der Berufsausbildung ist es wichtig, sich selbst einschätzen zu können. Wie wirke ich auf andere? Wie muss ich vorgehen, um erfolgreich mit anderen zu kommunizieren? Bei einem Workshop an der Berufsfachschule Bautechnik der Berufsbildenden Schulen Melle trainierten jetzt die Ausbildungslotsen Christina Kursch und Katja Madynski von der MaßArbeit zehn Jugendliche im Alter zwischen 16 und 19 Jahren in diesen Fähigkeiten. Die Resonanz der Jugendlichen war durchweg positiv: „Ich habe mich noch nie so vor einer Gruppe präsentiert, das war richtig gut“, so die Bilanz eines Teilnehmers.

© MaßArbeit | Foto: Fabian Finaske | Die Jugendlichen zeigten vor dem Workshop, dass sie im praktischen Bereich durch den Unterricht an der Berufsfachschule Bautechnik der Berufsbildenden Schulen Melle ausgezeichnet qualifiziert sind.

Die meisten der jungen Erwachsenen haben bereits einen Ausbildungsplatz gefunden, nur zwei Teilnehmer sind derzeit noch auf der Suche. Im praktischen Bereich sind sie bereits ausgezeichnet vorbereitet: Die BBS Melle legt großen Wert auf solide fachliche Qualifikation und die Jugendlichen erwerben eine Vielzahl von Qualifikationen, zum Beispiel in den Berufsbereichen Maurer und Zimmerer. Ganz praktisch führten sie den Trainerinnen, die von der Praktikantin Caitlin Rolf unterstützt wurden, ihre Berufswünsche vor.

Der vollständige Bericht kann auf der Seite des Landkreises Osnabrück unter dem folgenden Link gelesen werden:  https://www.landkreis-osnabrueck.de/der-landkreis/pressestelle/pressemeldungen/40384-workshop-der-massarbeit-ausbildungslotsen-melle

Technischer Wandel stellt Meller Autohaus vor Herausforderungen

Meller Kreisblatt/David Hausfeld [16.02.2018] – Arbeitskreis Schule-Wirtschaft zu Gast

Auf seiner Erkundungstour zum Thema „Mensch und Technik“ hat der Arbeitskreis Schule-Wirtschaft Melle das Autohaus Pietsch in Melle besichtigt. Technische und digitale Weiterentwicklungen stellen das Familienunternehmen vor große Herausforderungen.

© Meller Kreisblatt | Foto: David Hausfeld | In Kleingruppen wurde der Arbeitskreis Schule-Wirtschaft Melle durch den Betrieb Pietsch geführt.

Die Firma Pietsch ist nicht nur als Autohändler mit entsprechenden kaufmännischen Ausbildungsangeboten für den Meller Arbeitskreis interessant. Der Betrieb bietet ein breites Anwendungsfeld für 176 Mitarbeiter – von Werkstätten über den Verkauf an Privat- und Unternehmenskunden bis hin zum eigenen Karosserie- und Lackzentrum. Auch in entsprechend technischen Berufen wie dem Kfz-Mechatroniker bildet das Haus aus. Der Arbeitskreis, der sich selbst als Schnittstelle zwischen Schule und Betrieben versteht, ist vor allem an dem Einfluss von technischen und digitalen Entwicklungen auf die heutigen Berufsbilder der Autobranche interessiert. Und dieser Einfluss ist enorm.
Heutige Branchenberufe unterliegen einem ständigen Wandel, wie die Änderung der Berufsbezeichnung Mechaniker zu Mechatroniker gezeigt hat, erläutert Christine Pietsch-Heine, Geschäftsführerin des Autohauses.

© Meller Kreisblatt | Foto: David Hausfeld | Ein Blick ins Teileleager: Arbeitskreis Schule-Wirtschaft zu Besuch beim Autohaus Pietsch.

Schuld ist vor allem die Technisierung: Langjährige Schrauber bauen einen Vergaser oder ein Getriebe noch selbst auseinander, „junge Kollegen, die gewohnt sind, einen Fehler erst mit dem Computer auszulesen, geraten da schon an ihre Grenzen“, sagt Pietsch-Heine. Am Ende seien aber beide wichtig: „Es braucht immer einen guten Handwerker.“

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Schulleiter Krüssel spricht von Aufbruchstimmung

Meller Kreisblatt [12.01.2018] – SPD/UWG-GRUPPE IN DER BBS
© SPD | Foto: SPD-Kreistagsfraktion | Gastgeber und Besucher in der BBS: Wilhelm Hunting, Annegret Mielke, Frank Stiller, Thomas Rehme, Klaus Dötzer, Hermann Krüssel, Heinrich Buermann, Rainer Spiering, Gertrud Remark, Jutta Dettmann und Roland Cramer (von links).

Nachdem sich die SPD/UWG-Gruppe für die Förderung der Berufsbildenden Schulen eingesetzt hatte, wurden vom Landkreis für die Jahre 2017 bis 2019 dafür jeweils 900.000 Euro bereitgestellt. Die BBS Melle erhielt daraus im vergangenen Jahr Vorabzuweisungen in Höhe von rund 300.000 Euro, um längst überfällige Investitionen zu tätigen.

Seitdem herrsche so etwas wie eine Aufbruchsstimmung, erläuterte Schulleiter Hermann Krüssel, den Vertretern der SPD/UWG-Gruppe im Kreistag während eines Informationsaustauschs in der BBS. Krüssel und der Schulleiterstab stellten die Liste der Investitionsgegenstände vor, die bereits angeschafft bzw. bestellt worden sind und bestätigten die Notwendigkeit der Anschaffungen.

„Aufwertung der Schule“

Demnach stehen den Fachklassen im Bereich Metall-, Fahrzeug- und Elektrotechnik beispielsweise neue Elektroprüfstände, PC-Anlagen und EDV-Arbeitsplätze zur Verfügung. „Diese Aufwertung unserer Schule stärkt den Wirtschaftsstandort hier und wirkt Abwanderungstendenzen in die Nachbarregionen entgegen“, sagte der stv. Schulleiter Claus Dötzer.

Der zur Besuchergruppe gehörende bisherige Berichterstatter für Berufliche Bildung im Bundestag, Rainer Spiering, der ebenfalls Mitglied der SPD/UWG-Gruppe im Kreistag ist, lobte ausdrücklich das Engagement der Schulleitung. Die Schule hätte erst auf der Grundlage eines von ihr gut ausgearbeiteten Konzeptes die Vorabzahlungen vom Kreis erhalten.

„Ein Erfolgsmodell“

Eine weitere positive Entwicklung stellt der Ausbau der sogenannten Berufsvorbereitungsklassen dar. Die BBS-Koordinatorin Gertrud Remark sprach von einem Erfolgsmodell. „In den vergangenen Jahren sei die Anzahl dieser Klassen von zwei auf acht gestiegen. Dies habe zur Folge, dass mehr Sozialpädagogen benötigt werden, die wiederum schwer zu finden seien“.

Die BBS Melle sei auf gutem Weg, so auch der Eindruck des Vorsitzenden des Bildungsausschusses, Frank Stiller (SPD). „Diese Investitionen stellen eine Art Fundament einer Bewegung dar, um die notwendige Stärkung der Berufsschulen in Gang zu setzen.“

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Virtuelles Geld in Melle deutlich vermehrt

Meller Kreisblatt [11.01.2018] – PLANSPIEL BÖRSE AN DER BBS
© Meller Kreisblatt | Foto: Norbert Wiegand | Umsichtig und mit sorgfältiger Recherche steigerten Schüler der BBS höchst erfolgreich die Werte ihrer virtuellen Depots beim Planspiel Börse der Sparkassen – zur Freude ihrer Lehrer.

Gold, Silber und Bronze: Die ersten drei Plätze beim Planspiel Börse 2017 in Melle belegten Gruppen der Berufsbildenden Schulen (BBS) – unter insgesamt 59 Teams im Bereich der Stadt.

Und auch im Nachhaltigkeits-Ranking hatten wiederum BBS-Schüler die Nase vorn, knapp vor einer Gruppe der Ratsschule.

Das Team „Q-SENGZ“ (FOS-W12A) von den BBS sorgte in der Nachhaltigkeits-Wertung sogar überregional für Furore, denn es belegte unter tausenden Teilnehmern in Niedersachsen den zweiten und bundesweit den zehnten Rang. Dafür wurden Max Simon, Beraat Ipek, Ali Najdi und Richard Wunsch mit einem Gutschein für das Osnabrücker Nettedrom mit E-Autos belohnt. Achtbare nachhaltige Ergebnisse erzielten auch die „Lord Icebörgs“ (FOS-W11A) Nick Hermann und Matthias Stute sowie die Gruppe „PiRe“ (FOS-W12B) mit Rebecca Mönter und Pia Gelhaus.

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Erhellendes beim Bewerberfachtag in Bohmte

NOZ/Kerstin Balks [10.12.2017] – Erhellendes beim Bewerberfachtag in Bohmte

HANDWERK HAT GOLDENEN BODEN

Zum 16. Mal hatte die Oberschule Bohmte zum Bewerberfachtag geladen – und alle kamen: Neben den Bohmter Oberschülern auch die Schüler der Wilhelm-Busch-Schule Hunteburg, der Ludwig-Windthorst-Schule Ostercappeln und der Von-Sanden-Oberschule Lemförde.

© NOZ | Foto: Kerstin Balks | Aufmerksame Zuhörer hatte auch Verena Schräer von der BBS Melle. Foto: Kerstin Balks

An der Tafel steht zwar noch Lehrreiches zum Energieerhaltungssatz und zur elektrischen Stromstärke, doch Physik ist an diesem Morgen nicht das Thema. Den überwiegend weiblichen Zuhörern erläutert Verena Schräer, Lehrerin an der Berufsbildenden Schulen (BBS) Melle die Zugangsvoraussetzungen und das Berufsbild der Medizinischen Fachangestellten. Der abwechslungsreiche Beruf, der früher die Bezeichnung Sprechstundenhilfe, später dann Arzthelferin trug, sei sehr vielseitig und aufgrund der gewachsenen Weiterbildungsmöglichkeiten „im Aufwind“, erläuterte die Dozentin. Sie selbst habe nach der Ausbildung ihr Abitur nachgeholt, in Osnabrück Pflegewissenschaften studiert, um jetzt den Lehrerberuf auszuüben. Doch auch ohne Abitur und Studium gibt es gute Perspektiven: Mehr denn je hat das Handwerk goldenen Boden und suchen die Betriebe händeringend Auszubildende, die auch nach der Lehre im Unternehmen bleiben möchten. Gerade deshalb würden bei den Bewerbern nicht zwangsläufig Abiturienten den Oberschulabsolventen vorgezogen, wie Lehrer Andre Goda weiß.

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