Region des Lernens

Berufsbildende Schulen als Leitstelle eines regionalen Qualifizierungsnetzwerkes

Logo Region des Lernens

Die Verbesserung der Ausbildungsfähigkeit der Absolventinnen und Absolventen der allgemein bildenden Schulen sowie die Bündelung vorhandener regionaler Ressourcen zu einem regionalen Bildungsangebot und Aufbau eines Netzwerkes war für die niedersächsische Landesregierung das zentrales Anliegen bei der Konzipierung des Projektes „Region des Lernens“.

In den Jahren 2002 bis 2004 wurde im Land Niedersachsen ein Modellversuch in 10 Landkreisen durchgeführt. Die Berufsbildenden Schulen wurden vom Kultusministerium beauftragt, als Leitstellen zu fungieren. Ende 2008 wurde das Projekt erneut ausgeschrieben und die Berufsbildenden Schulen des Landkreises Osnabrück in Melle wurden im Jahre 2008 eine von 46 Leitstellen für ein regionales Qualifizierungsnetzwerk „Region des Lernens“.

Zielsetzung & Aufgaben

Unsere Arbeitsschwerpunkte zielen darauf ab, Jugendlichen in unserem Landkreis-Bereich eine möglichst faire Chance auf Ausbildung zu ermöglichen, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und somit auf lange Sicht einen attraktiven Bildungs- und Wirtschaftsstandort zu sichern.

Aufgabenprofil

  • Einrichtung der Jugendberufsagentur in Kooperation mit der Agentur für Arbeit
  • Akquisition und Vermittlung von Praktikumsstellen für SuS aus dem SEK 1-Bereich und aus dem BES-Bereich der BBS`n
  • Kooperation mit den Schulen im allgemein bildenden Bereich und außerschulischen Partnern (Grundlage hierfür ist der § 25 des NSchG)
  • Durchführung von „Bildungsnetzwerk-Veranstaltungen“ an allgemeinbildenden Schulen
  • Übergangsmanagement speziell für Zugewanderte und Schüler ohne Abschluss
  • Erarbeiten des Rdl-Auftritts auf der BBS-Homepage
  • Vermittlung und Organisation von BO-Unterricht an den BBS`n
  • Zusammenarbeit in Netzwerken der Region
  • Durchführung von Projekten wie z.B. Job-Messen
  • Dokumentation und Evaluierung der Leitstellenarbeit in einem jährlichen Bericht nach dem jeweiligen Schuljahr (31. Oktober)
  • Landesweiter Austausch von Erfahrungen und Kompetenzen aus den Leitstellen RdL

(DB 20.09.2018 Hannover)

Ansprechpartner/innen

Claas Hofmeister
(Arbeitskreise, Teamkoordination, Bildungsnetzwerk,…)
Claus Dötzer
(Oberschultage, Berufsorientierungsparcours,…)

Winfried Altmann
Schulsozialarbeiter (Übergangsmanagement für Zugewanderte, Jugendberufsagentur,…)

Kröger Edda
Edda Kröger
Schulsozialpädagogin (Übergangsmanagement für Schüler ohne Abschluss, Jugendberufsagentur,…)

Kontaktdaten

Tel.: +49 5422 9426-0

Email: verwaltung@bbs-melle.de, hofmeister@bbs-melle.de, doetzer@bbs-melle.de, altmann@bbs-melle.de, kroeger@bbs-melle.de

Beteiligte Netzwerkschulen

  • IGS Melle
  • Oberschule „Ratsschule“ Melle
  • Förderschule „Wiehengebirgsschule“ Melle
  • Oberschule „Kantor Wiebold“ Melle-Neuenkirchen
  • Oberschule „Lindenschule“ Melle-Buer
  • Oberschule Bad Essen
  • Oberschule Bohmte
  • Förderschule „Astrid Lindgren“ Bohmte
  • Hauptschule Hunteburg
  • Oberschule Ostercappeln
  • Oberschule „Am Sonnensee“ Bissendorf
  • Realschule Dissen
  • Oberschule Hilter

Maßnahmen (exemplarisch)

a) Bildungsnetzwerk

Mehrere Kollegen der BBS Melle sind an verschiedenen allgemeinbildenden Schulen an je einem Vormittag im Einsatz, um die Schüler über anschließende Möglichkeiten an der BBS Melle zu informieren und ihre (vorbereiteten) Fragen zu beantworten.

b) Oberschultage

Schüler verschiedener Oberschulen der Stadt Melle besuchen für drei Tage die BBS Melle, um hier verschiedene Berufsfelder/berufe kennen zu lernen. Dazu werden die Schüler vorher ihren Wünschen entsprechend in unterschiedliche Gruppen eingeteilt.

c) Berufsorientierungparcours

In Kooperation mit der Stadt Melle und der MaßArbeit des Landkreises Osnabrück kommen über 600 Jugendliche zur BBS Melle und lernen hier typische Handgriffe und Arbeitsabläufe in unterschiedlichen Ausbildungsberufen kennen. Die Achtklässler aus Melle und Bissendorf treffen dabei auf 37 Unternehmen aus der Region, die auf der Suche nach Nachwuchskräften sind. Die Unternehmen bereiten dazu jeweils eine Station für die Jugendlichen vor, an der sie ca. 15 Minuten eine für den Ausbildungsberuf typische Tätigkeit erproben können.

d) Übergangsmanagement für Zugewanderte

e) Jugendberufsagentur