Alle Beiträge von Bianca Pieper

Erstmals Disco für beeinträchtigte Menschen

– großartige Stimmung und ausgelassene Feierlaune bei sommerlichen Temperaturen –

Bereits um 18:00 Uhr warteten bereits viele neugierige Gäste am Haupteingang auf den Startschuss zur ersten Disco für beeinträchtigte Menschen in der großen Pausenhalle der Berufsschule Melle. Als dann die Türen geöffnet wurden, Schulleiter Dr. Herrmann Krüssel, sowie Klaus-Dieter Illi, Ehrenamtlicher der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück, zuständig für die ambulante Assistenz, die Anwesenden begrüßte und DJ Kalli begann, die Musikwünsche der Anwesenden zu spielen, gab es kein Halten mehr.

100 Gäste folgten der Einladung und fingen von der ersten Minute an zu tanzen; die Stimmung war von Beginn an großartig. „Wir haben kaum eine Party erlebt, auf der so schnell und frei getanzt wird“, so Marei Gerver und Lena Kleinwechter, Schülerinnen des Organisationsteams der FSP 1a. Durch die tollen Lichteffekte und Beats war die Pausenhalle der BBS kaum von einer kommerziellen Disco zu unterscheiden. „Inklusive Disco ist, wenn man zu ACDC Walzer tanzt“, lautete das Fazit der BBS Lehrerin Elke Petra Voss gut gelaunt.

(c) BBS Melle | Foto: BBS | v.l. Hausmeister Franz-Josef Hagedorn, BBS-Lehrerin Elke-Petra Voss sowie das achtköpfige Organisationsteam der FSP 1A sorgten für einen gelungenen Abend.

Gemeinsam mit dem Landkreis Osnabrück, der Kirchengemeinde St. Matthäus, den Mitarbeitern der HHO und dem Förderverein der Werkstätten für Beeinträchtigte wurde im Vorfeld sichergestellt, dass in den Räumlichkeiten der BBS Melle den Bedürfnissen von Menschen mit Behinderung in allen Bereichen des Events Rechnung getragen werden kann – von der Anreise bis zum hindernisfreien Zugang zur Tanzfläche. Karibisches Flair, alkoholfreie Cocktails, Fotoshooting und vor allem tolle Musik von Helene Fischer bis zu Rammstein, sorgten für einen Abend der besonderen Art.

„Für uns ist es mehr eine persönliche Bereicherung, als nur reiner Helfereinsatz“, erzählte ein Mitarbeiter des Teams Melle, der schon seit vielen Jahren bei diesen Events dabei ist. Die Helfer des Organisationsteams gaben sich viel Mühe alle Tanzbegeisterten zufriedenzustellen. „Das war ein großartiger Abend, wir hatten sehr viel Spaß und dafür möchte ich mich bei allen Anwesenden bedanken. Ich werde alles dafür tun, damit wir diese Veranstaltung im Herbst wiederholen können“, so die abschließenden Worte des Schulleiters.

Angehende Lagerlogisten erkunden Seehäfen in Bremen und Bremerhaven

© BBS Melle | Foto: M. Mielke | Stadtbesichtigung Bremen

Im Rahmen des Berufsschulunterrichts im Lernfeld „Güter versenden“ machten sich die Auszubildenden aus dem 2. und 3. Lehrjahr auf nach Bremen/Bremerhaven, um sich mit den dortigen Güterumschlag der Seeschifffahrt auseinanderzusetzen.

Bevor jedoch die Industriehäfen in Bremen erkundigt werden konnten, stand eine selbstständig durchgeführte Stadtbesichtigung in Bremen an. In selbst vorbereiteten Schülerpräsentationen stellten sich die Azubis die Bremer Stadtmusikanten, den „Roland“, das Rathaus, den Bremer Dom sowie die Böttcherstraße und das Schnoorviertel vor.

© BBS Melle | Foto: M. Mielke | Industriehafen Bremen

Bei der anschließenden Weserrundfahrt wurden die Industriehäfen entlang der Weser besichtigt. Erste „kleinere“ Containerschiffe mit einem Fassungsvermögen von maximal 4.000 Containern sowie Stückgutfrachter, die hauptsächlich für den Transport von Windkraftanlagen vorgesehen sind, konnten von See aus betrachtet werden. Die ganz großen Schiffe sind in Bremen jedoch nicht mehr aufzufinden, da sich die Seeschifffahrt aufgrund der geringen Tiefe der Weser und der immer größer werdenden Schiffe immer stärker nach Bremerhaven verlagert. Es war somit ein erster kleiner Vorgeschmack auf den nächsten Tag, an dem dann die ganz großen Containerschiffe in Bremerhaven auf dem Programm stehen.

© BBS Melle | Foto: M. Mielke | Die Azubis der WLL-2 und WLL-3 mit den Lehrkräften M. Glauser und M. Mielke bei der Brauerei Beck & Co.

Zum Abschluss des ersten Tages erkundeten die Auszubildenden die Brauerei Beck & Co. Die Schwerpunkte der Besichtigung lagen hier neben der Betrachtung der Produktionsabläufe des Brauprozesses, auch bei der Kombination verschiedener Lagerarten (Block-/Zeilenlagerung) sowie Verbrauchsfolgeverfahren (Fifo, Lifo, Hifo, Lofo) bei den verwendeten Rohstoffen und fertiggestellten Waren.

Am darauffolgenden letzten Tag der Studienfahrt standen das Deutsche Schifffahrtsmuseum (DSM) und die „Dicke Pötte Tour“ in Bremerhaven an.

Das DSM bietet auf fast 8.000 m² Einblicke in die Geschichte der Schifffahrtsgeschichte sowie zu den Themen Handelsschifffahrt, Fischerei und Walfang, Polarforschung, Militär und mehr. Ausgestellt sind unter anderem Modelle von Segelschiffen, Containerschiffen, Passagierschiffen und Öltankern sowie technische Bedienelemente und Ausrüstungsgegenstände.

© BBS Melle | Foto: M. Mielke | Beladung der MSC New York

Zum Schluss stand das Highlight der Fahrt die „Dicke Pötte Tour“ an. Dort begegneten die Azubis die großen Containerschiffe sowie RoRo-Fähren (Autofähren) aus allen Herren Länder. Dabei konnte das Be- und Entladen hautnah miterlebt werden. Die Containerschiffe (wie hier z. B. die MSC New York) gehören mit einem Fassungsvermögen bis 20.000 Containern zu den größten weltweiten Containerschiffen. Neben den großen Frachtschiffen befand sich auch das Luxus Kreuzfahrtschiff die MS Artania im Hafen.

© BBS Melle | Foto: M. Mielke | Containerkaje Bremerhaven
© BBS Melle | Foto: M. Mielke | MS Artania in Bremerhaven

Schüler fertigen Bänke für Geriatrie im CKM Melle

© Meller Kreisblatt | Foto: C. Wiesmann | Der Leitende Arzt der Geriatrie, Peter Fellmann (hinten links) und sein Team, Pflegedirektorin Mareile Greise (unten Mitte) freuen sich über die Projektarbeit, die mit Lehrer Klaus Seelhöfer (hinten rechts) und Schülern realisiert wurde.

Meller Kreisblatt/C. Wiesmann [06.06.17]. Die Klinik für Geriatrie im Christlichen Klinikum Melle (CKM) hat für den Außenbereich neue Bänke und Stühle bekommen. Im Rahmen einer Projektarbeit entstanden die robusten Exemplare an der einjährigen Berufsfachschule Bautechnik der Berufsbildenden Schulen (BBS) Melle.

Unter der Anleitung von Lehrer Klaus Seelhöfer haben Nico Gehricke, Mark Jeske, Viktor Nikolaus, Mark Pawlowski, Marlon Fernandez und Tobias Riesberg sechs Stühle und drei Bänke für den Garten der Geriatrie im CKM gebaut. „Alles entstand im Rahmen des Praxisunterrichtes“, so Seelhöfer.

© Meller Kreisblatt | Foto: C. Wiesmann | Schüler der Berufsfachschule Bautechnik fertigten für die Geriatrie im CKM robuste Stühle und Bänke für den Gartenbereich.

Schüler fertigen Bänke für Geriatrie im CKM Melle | noz.de – Lesen Sie den kompletten Artikel und mehr auf: [wp-svg-icons icon=“link“ wrap=“span“] https://www.noz.de/lokales/melle/artikel/905496/schueler-fertigen-baenke-fuer-geriatrie-im-ckm-melle#gallery&0&0&905496

Theater-AG der BBS Melle mit Stück „Grenzenlos“

Meller Kreisblatt/C. Wiesmann [02.06.2017]. Im Festsaal am Schürenkamp präsentierte die Theater-AG der Fachschule Sozialpädagogik 1 am Donnerstagvormittag das Stück „Grenzenlos“. Unter der Regie von Silke Löw und Klaus Völler haben die Schülerinnen die einzelnen Szenen selbst geschrieben und gekonnt auf die Bühne gebracht.

© Meller Kreisblatt | Foto: C. Wiesmann | „Wie blöd du bist!“ – Eine gesungene Abrechnung mit der geistigen Einfältigkeit von Nazis.
© Meller Kreisblatt | Foto: C. Wiesmann | Eine Szene aus einem Deutschkurs ließ das Publikum schmunzeln.

„Wir haben uns intensiv mit dem Thema Ausgrenzung in der Gesellschaft auseinandergesetzt“, verriet Silke Löw dem Publikum. Die einzelnen Szenen entstanden aus Ideen der Schülerinnen und sie zeigen, dass das Thema Ausgrenzung leider grenzenlos ist.

Theater-AG der BBS Melle mit Stück „Grenzenlos“ | noz.de – Lesen Sie den kompletten Artikel und mehr auf:  https://www.noz.de/lokales/melle/artikel/904330/theater-ag-der-bbs-melle-mit-stueck-grenzenlos#gallery&0&0&904330

Besuch der Autostadt Wolfsburg

von Hera Brand

Die Schüler der Abschlussklasse der KFZ-Mechatroniker besuchten im Rahmen des Politikunterrichts die Autostadt Wolfsburg.

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Fachschule Holztechnik Melle auf Messe Ligna

von Anja Stolte

Regelmäßig in ungeraden Jahren herrscht an der Fachschule Holztechnik Melle (FHM) vor der Himmelfahrtswoche reges Treiben. Die Auszubildenden bereiten ihren Auftritt auf der weltweit wichtigsten Messe für Maschinen, Anlagen und Werkzeuge für die Holzbearbeitung und verarbeitung vor.

© BBS Melle | Foto: FHM | Die Gruppe aus Melle vor dem Stand der Fachschule Holztechnik.

Der Messestand, immerhin mit einer für Schulen herausragenden Größe von fast 250 Quadratmetern, wird von den Studierenden eigenständig gefertigt, unter erheblichen logistischen Aufwand nach Hannover transportiert und aufgebaut. Stolz präsentieren dann auch 45 angehende Techniker der Fachrichtung Holztechnik auf der Messe die Ergebnisse ihrer Arbeit.

Projekt Kinderküchen

Im Zentrum der Ausstellung stehen die Erzeugnisse aus den verschiedenen Projekten, die die Weiterbildung prägen. Die FHM 1, der erste Jahrgang der zweijährigen vollzeitschulischen Ausbildung, konnte mit einer von ihnen geplanten Sitzlounge bei den Besuchern punkten.

© BBS Melle | Foto: FHM | Projekt „Bett der Träume“, ein freiwilliges Projekt von der Studierenden der FHM, das von den Messegästen bestaunt wurde.

Das Megathema der Ligna 2017 war im Oberbegriff Industrie 4.0 erkennbar. Die Marktführer nutzten die Messe, um Konzepte und Neuheiten gerade auch zu diesem Themenbereich vorzustellen. Die Fachschule Holztechnik Melle nutzt schon seit langer Zeit die Möglichkeiten der vernetzten Fertigung und bildet diese in ihrer Ausbildung auch ab. Deutlich wird das im Projekt Kinderküchen. Diese Aufgabenstellung bildet als Gruppenarbeit die Vorbereitung für das wesentlich komplexere Semesterprojekt an der Fachschule ab.

Das Motto des Semesterprojektes lautete in diesem Jahr: Holztechnik trifft Lasertechnik. Unter Nutzung der Laserschneidanlage der Fachschule Metallbautechnik entstanden 22 individuelle Möbel in einer Planungstiefe, die Serienreife darstellt. Auch in diesem Projekt geht es darum, Möglichkeiten der vernetzten Produktion vollständig zu nutzen und den gesamten Fertigungsprozess so optimiert zu gestalten und durchzuführen.

Gutes Fundament

© BBS Melle | Foto: FHM | Die kleine Amelie Sophie probiert begeistert die Kinderküchen auf dem Messetand aus.

Die Möglichkeiten der Fachschule Holztechnik Melle zum Thema Industrie 4.0 sind bereits jetzt auf ein gutes Fundament gestellt. Die Ligna 2017 in Hannover hat allerdings noch viele Anregungen für die Ergänzung und den Ausbau gegeben und auch die Notwendigkeit gezeigt, in diesen Bereich zu investieren. Nur mit einem verstärkten Engagement auf diesem Gebiet, verbunden mit der Schaffung von betriebsnahen, realistischen und praktisch erfahrbaren Möglichkeiten, beispielsweise im Bereich einer anlagenumfassenden Software ist es möglich, dem Markt auch zukünftig hoch qualifizierte Fachkräfte zur Verfügung stellen zu können.

Zur Ligna 2017 kamen 93000 Besucher, von denen sich viele auch die Arbeit der Fachschüler aus Melle angesehen haben. Für die Fachschüler ergeben sich dadurch spannende Gespräche und sehr konkrete Angebote für Arbeitsplätze. Diese beschränken sich nicht nur auf Deutschland oder Europa, sondern durchaus auch weltweit, wie ein konkretes Angebot aus Australien zeigt. Für die Auszubildenden der Fachschule Holztechnik Melle ist die Teilnahme an der Ligna auf jeden Fall eine lohnende Erfahrung.