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BBS Melle verabschiedet Erzieher und Sozialassistenten

„Wer im Regen tanzen kann, wird auch bei Sturm den Tanz des Lebens meistern“

In einer Feierstunde verabschiedete die BBS Melle 103 Schülerinnen und Schüler, die ihre Ausbildung erfolgreich als Erzieher und Sozialassistenten abgeschlossen und somit ihre staatliche Anerkennung erlangt haben. Die Verabschiedung bereitete traditionell die Unterstufe der Fachschule Sozialpädagogik vor, die mit viel Engagement und Gesang für ein heiteres Abschlussfest sorgte und professionell durch das Programm führte.

Die Absolventen Sozialassistenz (SAS 2a). (c) Foto: Diana Duck
Die Absolventen Sozialassistenz (SAS 2a). (c) Foto: Diana Duck

Schulleiter Dr. Hermann Krüssel beglückwünschte die Absolventen in seiner Ansprache und betonte, dass die vielen guten und sehr guten Ergebnisse deutlich machten, welch hohes Engagement die Schüler in diese Ausbildung eingebracht hätten. “Mein Dank und Respekt gilt auch all denen, die Sie während Ihrer Ausbildung in der Praxis und der Schule ermutigt, inspiriert und umfassend pädagogisch geschult haben.“

Die Absolventen Sozialassistenz (SAS 2b). (c) Foto: Diana Duck
Die Absolventen Sozialassistenz (SAS 2b). (c) Foto: Diana Duck

Auch Abteilungsleiter Heiner Dreier hieß alle Anwesenden herzlich willkommen und gratulierte den erfolgreichen Absolventen. „Es ist unsere Aufgabe als Abteilung Sozial- und Heilpädagogik, Schüler und Schülerinnen so auf das Leben vorzubereiten, dass sie ihr privates und berufliches Leben erfolgreich bewältigen können. Ich wünsche allen, dass sie die nötigen Bewältigungsressourcen entwickeln, um auch bei Sturm den Tanz des Lebens zu meistern“, ermutigte der Abteilungsleiter die Absolventen.

Die Absolventen Sozialassistenz (SAS 2c). (c) Foto: Diana Duck
Die Absolventen Sozialassistenz (SAS 2c). (c) Foto: Diana Duck

In der anschließenden Festrede griff Frau Gabriele Meier, Leiterin des St. Raphael Kindergartens in Altenmelle, das Motto der Veranstaltung auf und gratulierte den Anwesenden zu ihren hervorragenden Abschlüssen. „Nach Regen kommt wieder Sonnenschein, leben Sie den Augenblick, genießen und hadern Sie nicht damit, dass es eigentlich anders besser wäre. Seien Sie mit Ihrem pädagogischen Handeln wie die Wellen im Wasser, mal wiegend, mal spritzig, aber niemals alles überflutend. Auf die richtige Dosierung kommt es an, damit Sie authentisch sein können“, ermutigte die Festrednerin mit herzlichen Worten.

Die Absolventen Fachschule Sozialpädagogik (FSP 2a). (c) Foto: Diana Duck
Die Absolventen Fachschule Sozialpädagogik (FSP 2a). (c) Foto: Diana Duck

Im Anschluss reflektierten die Klassenlehrer humorvoll Situationen der gemeinsamen Jahre, in denen viel gelernt, gelacht und manchmal auch geweint wurde, jedoch mit Zusammenhalt, Wertschätzung und Unterstützung das gemeinsame Ziel erreicht wurde. Auch die Klassen bedankten sich mit einem bunten Blumenstrauß gebunden aus Kreativität und Ideen, originellen und individuellen Abschiedspräsenten bei allen Lehrkräften und Wegbegleitern. „Ihr habt mit uns im Regen getanzt und unseren Stürmen den Wind genommen und es uns ermöglicht, ein neues Buch zu schreiben. Es gibt genug freie Seiten, wir haben den Stift in der Hand und schreiben ab jetzt ein neues Kapitel“, so die abschließenden Worte von Ines Bollmann und Sandra Schmitz.

Die Absolventen Fachschule Sozialpädagogik (FSP 2b). (c) Foto: Diana Duck
Die Absolventen Fachschule Sozialpädagogik (FSP 2b). (c) Foto: Diana Duck

Neben dem offiziellen Teil mit der feierlichen Übergabe von Abschlusszeugnissen sowie der Ehrung der Jahrgangsbesten sorgten Speis und Trank, sowie verschiedene Performances und so mache Freuden- oder Abschiedstränen – das war manchmal gar nicht so klar zu trennen – für einen unvergesslichen Tag für alle Beteiligten und Gäste und erzeugte so für die kommenden Jahrgänge eine kribbelnde Vorfreude auf den eigenen Abschluss, der hoffentlich genauso gut gelingt.

von Heidrun Freier

Einladung zum Bundestag – Büro-Azubis zu Gast in Berlin

Auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Rainer Spiering (SPD) machten sich 12 fast fertig ausgebildete Bürokaufleute für drei Tage auf den Weg in unsere Hauptstadt.

Büro-Azubis mit MdB Rainer Spiering (SPD) vor der Kuppel des Reichstagsgebäudes
Büro-Azubis mit MdB Rainer Spiering (SPD) vor der Kuppel des Reichstagsgebäudes
…die WBK3 vor der Willy-Brandt-Skulptur im gleichnamigen Haus (SPD-Zentrale)
…die WBK3 vor der Willy-Brandt-Skulptur im gleichnamigen Haus (SPD-Zentrale)

Bei der perfekt vom Bundespresseamt (BPA) organisierten Reise wurden wir bereits am Osnabrücker Bahnhof empfangen und durchgehend begleitet. In Berlin holte uns ein BPA-Mitarbeiter vom Bahnhof ab und brachte uns zum Bundestag, wo wir nach einer Information über die Arbeit und Funktion des Parlaments mit unserem Wahlkreis-Abgeordneten sprechen konnten. Herr Spiering ging auskunftsfreudig auf unsere Fragen ein, wodurch sich ein kurzweiliger Dialog ergab. Neben zwei Teilen einer Stadtrundfahrt nahmen wir noch an einer interessanten Führung im Deutsch-Russischen Museum (Stätte der Kapitulation 1945) teil und durften ein Informationsgespräch mit einem ehemaligen Diplomaten im Außenministerium führen sowie das Willy-Brandt-Haus besichtigen.

Neben diesen vielen Programmpunkten war die Abendgestaltung ein weiteres Highlight der Reise – ganz nach dem Motto „Kreuzberger Nächte sind lang…“

von Claas Hofmeister

Spannender Besuch in den Sprintklassen

Besuch Flüchtlinge_reduziert

Zwei ehemalige Schüler der BBS Melle, Abdelrahman Alomar und Abdelquader Alhalawani, die vor zwei Jahren als syrische Kontingentflüchtlinge aus dem Libanon nach Melle gekommen sind, besuchten eine Klasse der neuen Schulform „SPRINT“ (Spracherwerb und Integration). Den Schülern, die aus Afghanistan, Syrien, Albanien, Somalia, Iran und Pakistan stammen, konnten sie aus eigenem Erleben berichten, was man als Geflüchteter selbst tun kann, um hier in Deutschland gut Fuß zu fassen und den Weg in Ausbildung und Beruf zu finden.
An erster Stelle, so führten die ehemaligen Schüler der BBS Melle aus, stehe dabei der Fleiß, wenn es darum ginge Deutsch zu lernen. Darüber hinaus sei es sehr wichtig, Kontakte zu Einheimischen zu knüpfen. Die beiden sind auf dem Weg zu ihren Traumberufen schon ein gutes Stück vorangekommen. Im Moment besuchen sie Deutschkurse, mit denen sie das Niveau B2 erreichen wollen. Abdelquader wird danach in eine Friseurausbildung gehen und Abdelrahman, der aktuell als Gasthörer an der Universität Osnabrück Erfahrungen sammelt, möchte nach Erreichen des C1-Niveaus ein Studium im Bereich Kunst oder Design aufnehmen.
Die beiden Lehrerinnen der SPRINT- Klasse, Nadine Schmitz und Renate Gerdwilker waren hoch erfreut, dass ihre Schüler nun auch von Gleichaltrigen in ähnlicher Lebenssituation motiviert wurden, sich anzustrengen und möglichst viel zu lernen. Das gute Beispiel derer, die schon etwas erreicht haben, konnten sie gut annehmen. von

von E. Kröger

Deutsches und syrisches Bildungssystem im Vergleich

Im Rahmen des optionalen Lernangebotes „Tu Gutes und rede darüber“ haben Schülerinnen aus der Fachschule Sozialädagogik das deutsche und syrische Schulsystem miteinander verglichen.

Die aktuelle Lage lässt annehmen, dass auch in Schulen vermehrt Kinder aus anderen Ländern kommen. In der folgenden Abbildung werden das deutsche und das syrische Bildungssystem verglichen. Die Informationen stammen hauptsächlich aus einem Gespräch mit einem Syrischen Mann.

[wp-svg-icons icon=“file-pdf“ wrap=“span“] Bildungssyteme im Vergleich

Schulvorstand und Schülervertretung neu gewählt

Für das Schuljahr 2015/2016 setzen sich der Schulvorstand und die Schülervertretung der BBS Melle neu zusammen .

Die neuen Zusammensetzungen sowie weitere Informationen zu diesen beiden Schulgremien erhalten Sie unter den folgenden Links:

 

Einladung zum Ehemaligentreffen am 9. Oktober 2015

Gemeinsam ein Zuhause schaffen

Liebe ehemalige Schüler/innen der Fachschule Sozialpädagogik Melle,

© freepik.com
© freepik.com

wir laden Sie herzlich zum diesjährigen Ehemaligentreffen der Abteilung Sozialpädagogik ein.

Der Abend beginnt um 18.00 Uhr im Forum der BBS-Melle und endet um 22.00 Uhr.

Wir haben für Sie Herrn Malte Buhlrich, einen Mitarbeiter der AWO aus Osnabrück, eingeladen.

Er berichtet in seinem Fachvortrag zu dem Thema: „Praktische Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen“ über seine konkreten Erfahrungen.

Da Sie mit einem kleinen Buffet und Getränken versorgt werden, erheben wir einen Kostenbeitrag von 8,- €. Dieser beinhaltet alkoholfreie Getränke und das Buffet. Alkoholische Getränke bezahlen Sie bitte extra.

Damit unsere Cateringgruppe besser planen kann, bitten wir um eine verbindliche Anmeldung bis zum Montag, den 28.09.2015 über Facebook (Ehemaligentreffen der Fachschule Sozialpädagogik Melle) oder per E-mail bei Frau Schnepper-Leuck (schnepper-leuck@bbs-melle.de)

Wir freuen uns auf Sie! Ihre FSP 1b als Vorbereitungsgruppe.

Fachschulen verabschieden Absolventen

Abschluss öffnet fast jede Tür

cew Melle. Am Freitagnachmittag haben sich die erfolgreichen Absolventen der Fachschulen Holz- und Metallbautechnik in den Berufsbildenden Schulen (BBS) Melle versammelt. Erstmals wurden die Techniker der Fachrichtung Metallbautechnik verabschiedet.

Die Fachschule Metallbautechnik ging vor zwei Jahren in den BBS an den Start. Nun wurden die ersten 15 staatlich geprüften Techniker der Fachrichtung Metallbautechnik verabschiedet. Heinrich Buermann, Lehrer und Koordinator im Fachbereich Metalltechnik, berichtet: „Der Anfang der Fachschule Metallbautechnik war schon eine Herausforderung.“ Buermann dankte seinen engagierten Kollegen und hatte für die Absolventen und deren gute Prüfungsergebnisse viele Worte des Lobes parat. Und einen Tipp: „Mache dir das, was dich begeistert zum Beruf und du wirst nie mehr arbeiten müssen.“

Die Zeugnisse überreichte der Klassenlehrer der Fachschule Metallbautechnik, Dirk Greger. Die besten Ergebnisse erreichten Niklas Buletta und Jordy Schlingmeier.
Die Fachschule Holztechnik erfreut sich schon seit einigen Jahren großer Beliebtheit. 24 erfolgreiche Absolventen wurden in diesem Jahr verabschiedet. Jahrgangsbeste wurden Daniel Einhaus und Jens Schulte-Kuhlmann. Beeindruckend: Die Meisterprüfung legte der Großteil der Fachschüler bereits nach einem Jahr ab.

Für die frisch gebackenen Techniker der Fachrichtungen Holz- und Metallbautechnik stehen nun beruflich viele Türen offen. „Sie können mit diesem Abschluss alles erreichen“, betonte auch Schulleiter Hermann Krüssel. Er gratulierte allen Absolventen und wünschte ihnen von Herzen alles Gute auf dem zukünftigen Weg.

Dass die 39 Techniker umfangreiche Fach- und Methodenkompetenzen erworben haben, ist mit dem Abschluss der Fachschule kein Geheimnis mehr. „Ihr Abschluss ist auf der gleichen Qualifizierungsstufe angesiedelt wie der Bachelor“, erklärte Hermann Krüssel. Und tatsächlich: Viele haben bereits wieder einen Arbeitsvertrag unterschrieben oder stehen unmittelbar davor. Das zeigt, wie sehr das Handwerk auf qualifizierte Kräfte setzt.

 

Die Absolventen der Fachschule Metallbautechnik

 

Die Absolventen der Fachschule Holztechnik