Ziel ist die Ausbildung
Melle. 32 jugendliche Flüchtlinge büffeln seit zwei Wochen Deutsch an den Berufsbildenden Schulen in Melle (BBS). Die Schule beteiligt sich an einem Projekt des niedersächsischen Kultusministeriums. SPRINT heißt es, und es soll helfen, die Jugendlichen in Deutsch fit zu machen und ihnen so den Zugang zum Arbeitsmarkt zu erleichtern.

Wer in einem Supermarkt einkaufen möchte, sollte auch wissen, wie die Obstsorten und andere Lebensmittel auf Deutsch heißen. Das lernen die Schüler im Sprachkurs an den BBS.

An den BBS Melle lernen jugendliche Flüchtlinge Deutsch.
Sie kommen aus Afghanistan, Syrien, Sudan, Irak, Iran, Albanien und Kosovo. Sie sind zwischen 16 und 21 Jahre alt. Die Meisten von ihnen sind alleine nach Melle gekommen. Wer keine Familie vor Ort hat, ist in Jugendhilfeeinrichtungen untergekommen, in Wohngruppen, in denen auch deutsche Jugendliche leben. Der Sprachkurs an der BBS ist für sie die Eintrittskarte ins deutsche Schul- und Ausbildungssystem. Denn in dem Kurs geht es nicht nur ums Deutschlernen.
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