Meller BBS-Schüler vollenden den neuen Freisitz

Meller Kreisblatt [09.11.2017] – Meller BBS-Schüler vollenden den neuen Freisitz

Ein mehrjähriges Projekt der Berufseinstiegsschule Bautechnik der Berufsbildenden Schulen in Melle ist vollendet – und das Ergebnis kann sich sehen lassen:

Der Jugendzeltplatz in Meesdorf, der sich in städtischer Trägerschaft befindet, erhielt dank des Engagements der Schüler einen Freisitz, für den die jungen Leute auch Tische und Bänke anfertigten.

© Stadtverwaltung Melle | Harte Arbeit: Der Bau des Freisitzes für den Jugendzeltplatz in Meesdorf war für die Schüler mit einem hohen Arbeitsaufwand verbunden.

Der Startschuss zu dem bisher größten und längste Projekt der Berufseinstiegsschule fiel im Schuljahr 2015/16 mit der Klasse BES 5, die unter Anleitung ihres Klassenlehrers Harald Vahle Fundamente betonierten, die Kantensteine setzten und Pflastersteine verlegten.

Im Folgeschuljahr 2016/17 übernahmen die Schüler der BES 2 die Projektarbeit. Für den Bau des Freisitzes stellten die Schüler die Fachwerkwände, sowie die Bretter zum Verkleiden der Wände her. Sparren und Dachlatten mussten zugeschnitten werden. Um alle Hölzer vor der Witterung zu schützen, wurden sie vor dem Zusammenbau mit Holzlasur gestrichen.

© Stadtverwaltung Melle | Sichtlich zufrieden sind diese Schüler mit dem Ergebnis der Projektarbeit.

Zum, Ende des Schuljahres wurden die in der Schule vorgefertigten Teile dann auf dem Jugendzeltplatz in Meesdorf zusammengebaut und aufgestellt.

Im aktuellen Schuljahr 2017/18 führte inzwischen die BES 3 von Harald Vahle zunächst die noch ausstehenden Abschlussarbeiten am Freisitz aus. Danach fertigten die jungen Leute sechs Tische und zwölf Bänke für den Freisitz an und schlossen so das Projekt endgültig ab.

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Pro betriebliche Mitbestimmung!

von Markus Schöning

Angehende Betriebswirte interviewen einen Experten hinsichtlich der Möglichkeiten der betrieblichen Mitbestimmung in der beruflichen Praxis
© BBS Melle | Foto: M. Schöning |R. Chwalek berichtet von seinen täglichen Aufgaben

Die angehenden staatlich geprüften Betriebswirte aus der Fachschule Betriebswirtschaft der BBS Melle begrüßten am 26.10.2017 im Rahmen einer Praxisveranstaltung im Fach Personal- und Ausbildungswesen mit Arbeits- und Sozialrecht Herrn Robert Chwalek als Experte in Sachen betrieblicher Mitbestimmung. Herr Chwalek ist als freigestellter Betriebsratsvorsitzender der Firma Weidmüller (Unternehmen auf dem Gebiet der elektrischen Verbindungstechnik und Elektronik) für die betrieblichen Interessen der fast 4.500 Mitarbeiter zuständig.

 

In einer sehr gut strukturierten Präsentation berichtete er zunächst von seinen täglichen Aufgaben an der Spitze der Mitarbeitervertretung. So erhielten die Absolventinnen und Absolventen einen interessanten Einblick hinsichtlich der Zusammenarbeit zwischen Betriebsrat und Geschäftsführung. Auch konkrete Praxisfälle, in denen die Relevanz der institutionalisierten Arbeitnehmervertretung deutlich wurde, rundeten seine Ausführungen ab. Besonders interessiert verfolgten die Absolventen und Absolventinnen Herrn Chwaleks Ausführungen zum Themenbereich Digitalisierung der Arbeitswelt bzw. Industrie 4.0, da die damit verbundenen Chancen und Risiken aus der Sicht der Mitarbeiter dargestellt wurden.

© BBS Melle | Foto: M. Schöning | Zuhörende Absolventen der FBW

In einer anschließenden Diskussionsrunde nahm sich Herr Chwalek ausführlich Zeit, die zahlreichen Fragen der Absolventinnen und Absolventen kompetent zu beantworten.

 

 

Arbeitskreis Schule/Wirtschaft besichtigt Assmann

Meller Kreisblatt/M. Kammeier [25.10.2017] – FÜR ZUKUNFT IN MELLE GERÜSTET

© Meller Kreisblatt | Foto: M. Kammeier | Neueste Technologien der automatisierten Arbeitswelt besichtigte der AK Schule/Wirtschaft.

Großes Interesse fand die automatisierte Arbeitswelt beim Büromöbelhersteller Assmann. Die Mitglieder des Arbeitskreises Schule/Wirtschaft informierten sich am Dienstag ausführlich über neue Technologien, Personalentwicklung und Investitionen in die Zukunft.

Arbeitskreis Schule/Wirtschaft besichtigt Assmann | noz.de – Lesen Sie den kompletten Artikel und mehr auf:  https://www.noz.de/lokales/melle/artikel/910822/bbs-melle-entlaesst-absolventen-der-drei-fachschulen#gallery&0&0&910822

DKMS – Gemeinsam gegen Blutkrebs!

„Schüler typisieren Schüler“ – Ein erfolgreiches Projekt der Medizinischen Fachangestellten im zweiten Ausbildungsjahr

Die angehenden medizinischen Fachangestellten im zweiten Ausbildungsjahr der Berufsbildenden Schulen Melle engagieren sich im Kampf gegen den Blutkrebs. Die jungen Leute und die Mitarbeiter der BBS Schule wurden aufgerufen, sich am beteiligten sich jetzt an einer Aktion, um sich als potenzielle Stammzellspender bei der DKMS registrieren zu lassen.

 

Die Typisierung war ein voller Erfolg: 231 neue potenzielle Spender wurden erfasst. Da die DKMS als gemeinnützige Gesellschaft im Kampf gegen Blutkrebs auf Spendengelder angewiesen ist, wurde neben der hohen Anzahl von neuen Stammzellspendern die DKMS auch durch Geldspenden von den Schülern unterstützt.

Alle 15 Minuten erhält ein Patient in Deutschland die erschütternde Diagnose: Blutkrebs. Unter den Betroffenen sind zahlreiche Kinder und Jugendliche. Sie können oft nur überleben, wenn es – irgendwo auf der Welt – einen Menschen mit den nahezu gleichen Gewebemerkmalen gibt, der zur Stammzellspende bereit ist.

Nadel im Heuhaufen

Doch wie findet man einen solchen Spender? Es kommt nur sehr selten vor, dass zwei Menschen nahezu identische Gewebemerkmale aufweisen. Im günstigsten Fall liegt die Wahrscheinlichkeit bei 1:20.000, bei seltenen Gewebemerkmalen findet sich eventuell unter mehreren Millionen kein „genetischer Zwilling“. Die DKMS-Family ist mit über 6 Millionen registrierten Stammzellspendern der weltweit größte Dateienverbund. Täglich spenden mindestens 19 DKMS-Spender Stammzellen. Dennoch kann für zahlreiche Patienten kein geeigneter Spender gefunden werden.

„Deshalb ist es wichtig, dass sich möglichst viele Menschen in die Datei aufnehmen lassen“, heißt es in einem Schreiben der BBS.

Ehemaligentreffen der Fachschule Sozialpädagogik und der Fachoberschule Gesundheit und Soziales – Schwerpunkt Sozialpädagogik

Einladung zum Ehemaligentreffen am 15. September 2017

Liebe ehemalige Schüler/innen und Lehrkräfte der Fachschule Sozialpädagogik und der Fachoberschule Gesundheit und Soziales – Schwerpunkt Sozialpädagogik Melle,
wir laden Sie herzlich zum diesjährigen Ehemaligentreffen der Abteilung Sozialpädagogik ein.

Los geht es um 18.00 Uhr mit der Begrüßung im Forum der BBS Melle und endet um 22.00 Uhr.

Für einen kleinen Imbiss und Getränke wird gesorgt. Hierfür erheben wir einen Kostenbeitrag in Höhe von 5 Euro.
Um die allgemeine Planung, insbesondere das Catering, optimal auf die Teilnehmerzahl abstimmen zu können, bitten wir um Ihre verbindliche Anmeldung bis zum 6. September 2017 über Facebook  (Ehemaligentreffen der Fachschule Sozialpädagogik Melle) oder per E-Mail an Frau Schnepper- Leuck  (D.Schnepper-Leuck@web.de).

Wir freuen uns auf Sie!
Ihre FSP 1B als Vorbereitungsgruppe

Einladung der Klassensprecherinnen und Klassensprecher zur ersten Schülerratsversammlung der BBS Melle 2017

Liebe Klassensprecherin, lieber Klassensprecher,

hiermit lade ich Euch zur ersten Schülerratsversammlung der BBS Melle am Donnerstag, 31.8.2017 um 13.15 Uhr im Raum 320 (gegenüber Sekretariat) ein.

Durch Eure Wahl als Stellvertreter der Klasse seit Ihr gleichzeitig Mitglieder des Schülerrats, der ca. viermal im Jahr zusammenkommt um (zunächst)

  • die Schülersprecherin/ den Schülersprecher zu wählen
  • Vertreter für den Schulvorstand zu wählen
  • Vertreter für die Gesamtkonferenzen zu wählen und
  • Vertreter für die jeweiligen Abteilungen zu bestimmen
  • die Interessen Eurer Mitschüler zu vertreten
  • und eure Mitschüler über die Arbeit der Schülervertretung und über Neuigkeiten aus den einzelnen Gremien zu informieren.

Außerdem bist Du eingeladen in der Schülervertretung (SV) mitzuarbeiten und somit aktiv das Schulleben mitzugestalten.

Ich freue mich Dich auf der Schülerratsversammlung begrüßen zu dürfen.

Marco Hannak
(SV-Beratungslehrer)

Meisterhafte Ausstellung in Fachschule Holztechnik Melle

von Anja Stolte

Auch in dem abgelaufenen Schuljahr fand in der Werkstatt der Fachschule Holztechnik die Ausstellung der Meisterstücke im Tischlerhandwerk statt.

© BBS Melle | Foto: A. Stolte | Gruppenbild der angehenden Meister der Holztechnik

13 stattlich geprüfte Techniker der Fachrichtung Holztechnik haben zusätzlich zu ihrem Abschluss an der Technikerschule eine Meisterprüfung absolviert. Ein wesentlicher Bestandteil dieser Prüfung ist das Meisterprüfungsprojekt, in dem anhand einer Situationsaufgabe ein vollständiger Kundenauftrag durchlaufen wird.

Handwerkliche Fertigkeiten

Kern dieser Aufgabe und gleichzeitig auch besonderes Ergebnis ist das Meisterstück. Ein Möbel oder auch ein Bauelement wird dabei so geplant, dass daran die besonderen handwerklichen Fertigkeiten der Prüflinge deutlich werden. So entstanden 13 in der Gestaltung und Ausführung interessante und beeindruckende Projekte.

© BBS Melle | Foto: A. Stolte | Erklärung von Besonderheiten

Kürzlich war die Werkstatt der FHM gefüllt mit interessierten Besuchern und spannenden Fachgesprächen. Die Rückmeldung zu den Meisterstücken war dabei eindeutig: Es ist wirklich beeindruckend, was in der kurzen Zeit geplant und gebaut werden kann. Für die Fachleute waren nicht zuletzt die Schubkastenauszüge aus Vollholz, alles Eigenkonstruktionen der Meisterschüler, ein Hingucker. Diese sind in ihrer filigranen Ausführung bemerkenswert, ermöglichen sie doch eine Funktion, die ansonsten nur mit einer Metallkonstruktion zu erreichen ist.

Hohe gestalterische Qualität

Eine Besonderheit stellt die präsentierte Außentür dar, die neben ihrer fachgerechten Konstruktion und ansprechenden Gestaltung auch technisch auf neuestem Stand ist und den Einlass per Fingerscan ermöglicht.

Haben viele Besucher vor der Besichtigung vermutlich noch behauptet, dass Wasser und Holz sich nicht gut vertragen, wurden Sie durch das ausgestellte Badezimmermöbel eines Besseren belehrt. Das Waschbecken ist aus massiver Eiche gefertigt und mit einem Öl behandelt. Wer wollte, konnte die Funktion direkt vor Ort testen.

Die angehenden Meister haben mit ihren Ergebnissen noch einmal deutlich gemacht, dass sie in der Ausbildung an der Fachschule Holztechnik nicht nur für die Industrie hervorragend ausgebildet wurden, sondern auch im handwerklichen Bereich über herausragende Kompetenzen verfügen.

Die Ausstellung war insgesamt ein voller Erfolg und hat dazu beigetragen, die hohe gestalterische und konstruktive Qualität des Tischlerhandwerks zu verdeutlichen.