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Erasmus + Auslandspraktikum „Europa entdecken III“ in der FSP 1a und 1b

von Fabienne Heidbüchel, FSP 1a

…wir waren dann mal weg!

Vom 15.10.2018 – 14.12.2018 sind 15 SchülerInnen der Fachschule Sozialpädagogik für ein achtwöchiges Praktikum ins EU-Ausland gegangen. Malta (Valletta), Österreich (Wien), Spanien (Sevilla), Großbritannien (London) und die Niederlande (Leeuwarden) waren ihre favorisierten Länder. In Valletta und in Sevilla haben sie vor Beginn des Praktikums in den Herbstferien einen einwöchigen Sprachkurs absolviert.

Alle haben in acht bzw. neun Wochen eine individuelle und außergewöhnliche Zeit verbracht. Warum haben sie sich zu diesem Schritt entschieden?

Wir wollten wissen, wie wir im europäischen Ausland arbeiten können, wie wir mit fremden Menschen, sei es in der Gastfamilie, in der Wohngemeinschaft, in den unterschiedlichen Ganztagsschulen, inklusiven Einrichtungen zurechtkommen.

Wir wollten unsere Fremdsprachenkenntnisse verbessern, unser Selbstwertgefühl stärken und die jeweilige Kultur des Landes kennenlernen. Rückblickend können wir allen Schülerinnen und Schülern der BBS Melle empfehlen, diesen Schritt zu wagen. Es bedarf für dieses Praktikum die Landessprache zu beherrschen, sich über das Land im Vorfeld zu informieren und ein Vorbereitungsseminar an der BBS Melle in Kooperation mit der Gesellschaft für Europabildung (Berlin) zu absolvieren.

Jeder, der interessiert ist, seinen Horizont zu erweitern, ein Land seiner Wahl in Europa auf ganz persönliche Art und Weise kennen lernen möchte, der bereit ist, über seine Grenzen zu gehen und in seiner eigenen Professionalität reifen will, sollte sich für ein Pflichtpraktikum bzw. ein freiwilliges Praktikum im Rahmen des Erasmus+ Projektes „Europa entdecken“ bewerben.

Der diesjährige Europatag der BBS Melle findet am Donnerstag, den 16. Mai 2019 in der Zeit von 9.00 bis 13.00 Uhr statt. An diesem Tag werden wir interessante Einblicke in unsere Auslandsaufenthalte geben. Wir freuen uns auf euch!

Kooperation Fachschule Metallbautechnik Melle und Trumpf Werkzeugmaschinen Ditzingen

von Heinrich Buermann und Martin Constein

Wir kooperieren:

Fachschule Metallbautechnik Melle

Trumpf Werkzeugmaschinen, Ditzingen

Die Firma Trumpf ist Weltmarktführer für Werkzeugmaschinen im Bereich der Blechbearbeitung. Ausbildung und Ausstattung  der Fachschule Metallbautechnik Melle mit Laserschneidtechnik und Abkanttechnik (integrierte Blechbearbeitung)  zielen  genau in diese Richtung.

Unsere Kollegen in der Fachschule Metallbautechnik haben bereits mehrfach an Schulungen bei Trumpf teilgenommen. Im vergangenen Jahr führte die Klasse FMM2, als Abschlussklasse der Fachschule Metallbautechnik Melle, eine Klassenfahrt im Raum Stuttgart durch. Ein Teil der Klassenfahrt war die Betriebsbesichtigung  bei Trumpf in Ditzingen. So konnten nun auch unsere angehenden „Staatlich geprüften Techniker“  das Unternehmen  kennenlernen.

Am Mittwoch, dem 6. Februar, erfolgte der Gegenbesuch durch die Trumpf  Mitarbeiter Claudia Steinhart und Andreas Rentschler in Melle. Nach einer kurzen Präsentation der Firma Trumpf (weltweit 13500 Mitarbeiter, etwa 4 Milliarden Euro Jahresumsatz) vor unseren Fachschülern wurden die Jobangebote für Metallbautechniker bei Trumpf dargestellt.

Die Verfahren der Integrierten Blechbearbeitung bilden einen Schwerpunkt der Industrieproduktion in unserer Region. Auch die Firma Trumpf ist stark vertreten  und hat eine Vielzahl an Kunden in der Umgebung von Melle. Die  Zusammenarbeit der Fachschule Metallbautechnik Melle mit Trumpf ist somit im Interesse unserer Absolventen naheliegend. Sie soll in den nächsten Jahren intensiviert werden.

 

Diskussion mit 100 Schülern

von Claas Hofmeister

Europa-Abgeordneter zu Gast in der BBS Melle

Tiemo Wölken, Mitglied des Europäischen Parlaments (MdEP), stand den Schülern der BBS kurz vor Weihnachten umfassend Rede und Antwort.

Foto: B. Beckmann

In einem sehr kurzweiligen Vortrag und der anschließenden lebendigen Diskussion ging er auf sämtliche Fragen aus dem Plenum ein – bis hin zu seinem Einkommen und seiner wöchentlichen Arbeitszeit von ca. 65 (!) Stunden. Vor allem Wölkens Ausführungen zu rechtlichen Haftungsfragen bei YouTube-Videos und der Umweltverschmutzung durch PKW stießen bei unseren Schülern auf reges Interesse. Neu war auch für viele, dass der Abgeordnete im Rahmen seiner Mitwirkung im Haushaltsausschuss über einen jährlichen Etat von 153 Milliarden Euro mit zu entscheiden hat, der für ca. 500 Millionen EU-Bürger verwendet wird.

Somit ließ sich das in den Rahmenrichtlinien für das dritte Ausbildungsjahr verpflichtend vorgesehene Politik-Thema „Europäische Union“ neben anderen Veranstaltungen ein weiteres Mal lebendig gestalten.

„EU&DU“, mehr als nur Reisefreiheit – Die Bedeutung der Europäischen Union

von Hauke Dammann

Einen besonderen Unterrichtstag konnten die Schüler und eine Schülerin der Klassen B-Zi2 und der BF-B erleben: Extra angereist aus Hannover und Marburg kamen die beiden „Teamer“ Duha Binici und Felix Köhn, um den Schülern das Thema „Europäische Union“ im Workshop „EU&Du“ näherzubringen. Felix und Duha sind Studenten der Politikwissenschaften und arbeiten nebenbei für die Friedrich Ebert Stiftung, welche u. a. diese Workshops für Schulen anbietet und finanziert.

Nach einer Kennlernrunde und einem Brainstorming sollten die Schüler in Kleingruppen Stellung zu aufgestellten Thesen nehmen, wie z. B. „Ich profitiere von den Entscheidungen der EU“. So hat sich relativ schnell ein Stimmungsbild ergeben, wie die Vorkenntnisse und die Haltung der beiden teilnehmenden Klassen zum Thema „Europa“ sind. Außerdem boten die aufgestellten Thesen eine Gesprächsgrundlage, sodass die Teamer locker und mit viel Witz und Charme ein Stimmungsbild der Lerngruppe zeichnen konnten.

Danach wurden die Schüler in zwei Gruppen aufgeteilt, um einen kleinen Wettkampf auszutragen: Welche Gruppe schafft es schneller, die Europakarte, in der alle Länder aus einzelnen Puzzlestücken bestehen, zusammenzustecken? Insgesamt dauerte diese Aufgabe etwa zehn Minuten. Eine Gruppe konnte sich wenige Sekunden früher durchsetzen und durfte so den begehrten Preis (eine Tüte Schokobons) für sich beanspruchen. Auch die befürchteten „trockenen“ Themen wie z. B. geschichtlicher Hintergrund, Entstehung der EU, Institutionen und Gesetzgebung wurden durch ansprechende Methoden zur Freude der Schüler nähergebracht. Felix und Duha gelang es geschickt, diese Themenblöcke immer in einen Witz, in gute Beispiele oder einen „Schnick-Schnack-Schnuck-Wettbewerb“ einzupacken und dadurch die Schüler zu motivieren.

Zum Schluss wurde konkret aufgezeigt, wo uns die EU persönlich betrifft. Den meisten Lernenden war gar nicht bewusst, wie viele Bereiche das sind. Auch wenn dabei bekannte Dinge genannt wurden wie „Reisefreiheit“ und „Abschaffung der Roaminggebühren“, waren sich alle einig, was Ihnen am Wichtigsten erscheint. „Sauberes Trinkwasser“ wurde am häufigsten unterstrichen und nicht zuletzt: über 70 Jahre kein Krieg auf europäischen Boden und damit „Frieden!“.

Im abschließenden Feedbackgespräch hatten alle Schüler die Möglichkeit, Lob und Kritik zu üben. Jeder hatte dazu eine Meinung und die positiven Rückmeldungen waren eindeutig in der Mehrheit. Einziges Manko: Einige haben Sorge, dass von dem heute Gelernten zu wenig hängen bleibt und man vieles schnell wieder vergessen könnte. Aber auch dafür hatten die Schüler selber einen Verbesserungsvorschlag. Beim nächsten Mal wäre zum Abschluss eine Art Wissensquiz wünschenswert, damit jeder für sich eine Ergebnissicherung mitnehmen könnte. Diesen Vorschlag nahmen Felix und Duha dankend auf. Überhaupt waren die beiden Teamer auch voll des Lobes für die beiden Klassen, die durchweg sehr motiviert und diszipliniert an diesem Tag zusammengearbeitet haben. Davon könnten sich „einige Klassen der gymnasialen Oberstufen eine dicke Scheibe abschneiden!“, lautete das positive Feedback von Felix Köhn.

Gerne kommen die beiden im nächsten Jahr wieder an unsere Schule nach Melle, um auch in anderen Klassen das Thema „Eu&Du“ in den Fokus zu rücken – besonders weil 2019 ja auch die Wahlen zum Europäischen Parlament anstehen.

 

„Rekordblutspende 2018“

von Christian Schröder

Am 27. November 2018 hatte das Deutsche Rote Kreuz zur Blutspende eingeladen. Insgesamt ließen 123 Schülerinnen und Schüler den Stich in die Vene über sich ergehen, davon 95 Erstspender. Damit konnte der Rekord aus dem Jahr 2015 mit 111 Spendern übertroffen werden.

Einen wesentlichen Anteil an diesem Erfolg hatten die Auszubildenden zur Medizinischen Fachangestellten der Klasse MFA1. Die Schülerinnen zeigten bereits im Vorfeld einen hoch motivierten Einsatz bei der Aufklärung und Information aller Klassen. Am Spendentag übernahmen sie viele verantwortungsvolle Aufgaben. Sie erfassten die Spender in der Spenderkartei und betreuten sie vor, während und nach der Blutspende sehr sorgfältig und gewissenhaft. Zusätzlich, zum extra auf die Blutspende abgestimmten Angebot der Cafeteria, verwöhnten die Schülerinnen alle Spender mit frisch gebackenen Waffeln.

Die hervorragende Vorbereitung und das motivierende Auftreten der Schülerinnen der MFA1 sorgten in diesem Jahr für einen beispiellosen Spendenrekord.

Nach diesem wunderschönen Erfolg steht schon jetzt ein neuer Termin zur Spende fest. Hoffentlich wieder mit einem erneuten Rekord.

Erasmus+ Projekt zum Erwerb berufsbezogener Deutschkenntnisse

Von 2015 bis 2018 leitete der  Fachdienst Bildung, Kultur und Sport des Landkreises Osnabrück ein von der Europäischen Union finanziertes Erasmus+ Projekt zum Thema  „Berufsorientierte Vermittlung von Deutsch als Fremdsprache (DaF)“.  Das Projekt verfolgte im Wesentlichen zwei Ziele: Die Durchführung berufsbezogenen Deutschunterrichts an berufsbildenden Partnerschulen der katalanischen Region Lleida durch Studierende der Universitäten Jena (DaF) und Bremen (Romanistik) und die Erstellung von interaktivem Selbstlernmaterial zum Training berufsbezogenen Wortschatzes und berufsbezogener Wendungen der deutschen Sprache.

Die Webseite www.deutschfürdenberuf.de bietet ein online-abrufbares, mehrsprachiges fachbezogenes Wortschatz(trainings)angebot, das begleitend und erweiternd zum Deutschunterricht, zum vor- und nachbereitenden Training, zum Selbststudium, aber auch in Teilen als bildgestütztes Nachschlagewerk genutzt werden kann.

Mit Hilfe des  audiovisuellen Konjugationstrainers lernt der Nutzer  die Beherrschung von Verben aus der Arbeitswelt. Die Lernenden können sich verschiedene Verben und Zeitformen aussuchen, die der Konjugationstrainer dann mit ihnen einübt. Die Kontrolle der Lösung erfolgt audiovisuell, so dass beim Selbststudium mögliche Fehler minimiert werden. Zusätzlich werden dem User Imperative und kurzen Kollokationen zum Lernen angeboten. (z.B. aus der Kfz-Technik: Reifen wechseln, Zündkerzen wechseln, Batterie wechseln, Öl wechseln).

Der Vokabeltrainer unterstützt durch Bild – Wort Kombinationen auditiv Lernende und gibt Verbindungen zur Schrift und zu zentralen Wendungen, in denen das Wort typischerweise vorkommt. Auf Wunsch kann der Schüler das ihn interessierende Berufsfeld aufrufen. Mit dieser Lernsoftware können sich Schüler strukturiert Vokabeln, Sachzusammenhänge und kurze kommunikative Wendungen einprägen. Das Bildwörterbuch präsentiert Wortschatz und sprachliche Wendungen zu den Berufsfeldern Holz- und Metalltechnik.

Weitere Bildwörterbücher anderer Berufsfelder sind im Aufbau. Da die Inhalte über die Cloud im Internet gespeichert werden, können die Nutzer an jedem Rechner mit Netzzugang auf das Trainingsmaterial zugreifen.

Weitere Infos erteilt der Fachdienst Bildung, Kultur und Sport, juergen.claus@Lkos.de

BBS in Melle ist jetzt offiziell Europaschule

Meller Kreisblatt / cf [08.11.2018] – Freude über „Adelstitel“

Große Freude herrscht bei den Schülern und Lehrern der Berufsbildenden Schulen (BBS) Melle: Am Donnerstag wurde die Schule offiziell zur Europaschule gekürt.

© Meller Kreisblatt | Foto: Christoph Franken| Mit der Enthüllung der Europafahne und der Übergabe der Urkunde an Schulleiter Hermann Krüssel (rechts) verlieh Erwin Schröder als Vertreter der Landessschulbehörde der BBS offiziell den Titel „Europaschule in Niedersachsen“

Kreisrat Mathias Selle sprach während einer kleinen Feier in seinem Grußwort vor Vertretern aus Politik, Verwaltung, Meller Schulleitern, Eltern und Schülern von einem „Adelstitel“, den die BBS nach jahrelangem Engagement zur Förderung des Europagedankens nun erhalten habe. „Wir als Schulträger Landkreis sind froh und stolz über diese Auszeichnung“, sagte Selle. Die zahlreichen Kontakte der BBS-Schüler im europäischen Ausland seien nicht nur eine gute Prävention gegen Populismus, sondern verankerten gleichzeitig auch den Friedensgedanken.

Der Friedensaspekt

Den Friedensaspekt hatte auch Schulleiter Hermann Krüssel in seiner Begrüßung hervorgehoben. „Nie wieder Krieg in Europa“ sei die zentrale Botschaft, die angesichts der momentanen politischen Situation nicht oft genug nach vorne gestellt werden könne. Als er vor sechs Jahren die Schulleitung in Melle übernommen habe, sei ihm klar gewesen: „Wir müssen europäischer werden.“ Dieser Anspruch sei bei Schülern und im Kollegium positiv aufgenommen worden und habe zu zahlreichen Aktivitäten sowie der Bildung einer „Europagruppe“ unter Leitung von BBS-Lehrerin Gertrud Remark geführt. Berufsschule bedeute schließlich mehr als die Vermittlung von Fachwissen.

In der von Gertrud Remark moderierten Veranstaltung hielt Leitender Regierungsschuldirektor Erwin Schröder die Festrede.

Er erklärte zunächst, was Europaschulen auszeichnet (siehe auch nebenstehende Info-Box). Im Kern gehe es darum, Bildungssystem, Kulturen und Sichtweisen der europäischen Nachbarn kennenzulernen. Außerdem habe sich die BBS Melle dem Ziel verschrieben, Jugendliche in einer Zeit zunehmender Internationalisierung von Gesellschaft und Wirtschaft auf ein Arbeiten und Lernen im vereinten Europa vorzubereiten.

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BBS Melle ist jetzt offiziell Europaschule | noz.de – Lesen Sie den vollständigen Artikel und mehr auf:  https://www.noz.de/lokales/melle/artikel/1579594/bbs-in-melle-ist-jetzt-offiziell-europaschule