50 Jahre Lebenshilfe Melle sind ein Grund zum Feiern. Mit vielen fröhlichen Besuchern, toller Stimmung und einer großen Portion Spaß fand am Freitagabend die zweite inklusive Disko in den Berufsbildenden Schulen (BBS) in Melle für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung statt. Mit dabei: Bischof Franz-Josef Bode.
Meller Kreisblatt [09.11.2017] – Meller BBS-Schüler vollenden den neuen Freisitz
Ein mehrjähriges Projekt der Berufseinstiegsschule Bautechnik der Berufsbildenden Schulen in Melle ist vollendet – und das Ergebnis kann sich sehen lassen:
Der Jugendzeltplatz in Meesdorf, der sich in städtischer Trägerschaft befindet, erhielt dank des Engagements der Schüler einen Freisitz, für den die jungen Leute auch Tische und Bänke anfertigten.
Der Startschuss zu dem bisher größten und längste Projekt der Berufseinstiegsschule fiel im Schuljahr 2015/16 mit der Klasse BES 5, die unter Anleitung ihres Klassenlehrers Harald Vahle Fundamente betonierten, die Kantensteine setzten und Pflastersteine verlegten.
Im Folgeschuljahr 2016/17 übernahmen die Schüler der BES 2 die Projektarbeit. Für den Bau des Freisitzes stellten die Schüler die Fachwerkwände, sowie die Bretter zum Verkleiden der Wände her. Sparren und Dachlatten mussten zugeschnitten werden. Um alle Hölzer vor der Witterung zu schützen, wurden sie vor dem Zusammenbau mit Holzlasur gestrichen.
Zum, Ende des Schuljahres wurden die in der Schule vorgefertigten Teile dann auf dem Jugendzeltplatz in Meesdorf zusammengebaut und aufgestellt.
Im aktuellen Schuljahr 2017/18 führte inzwischen die BES 3 von Harald Vahle zunächst die noch ausstehenden Abschlussarbeiten am Freisitz aus. Danach fertigten die jungen Leute sechs Tische und zwölf Bänke für den Freisitz an und schlossen so das Projekt endgültig ab.
Die angehenden staatlich geprüften Betriebswirte aus der Fachschule Betriebswirtschaft der BBS Melle begrüßten am 26.10.2017 im Rahmen einer Praxisveranstaltung im Fach Personal- und Ausbildungswesen mit Arbeits- und Sozialrecht Herrn Robert Chwalek als Experte in Sachen betrieblicher Mitbestimmung. Herr Chwalek ist als freigestellter Betriebsratsvorsitzender der Firma Weidmüller (Unternehmen auf dem Gebiet der elektrischen Verbindungstechnik und Elektronik) für die betrieblichen Interessen der fast 4.500 Mitarbeiter zuständig.
In einer sehr gut strukturierten Präsentation berichtete er zunächst von seinen täglichen Aufgaben an der Spitze der Mitarbeitervertretung. So erhielten die Absolventinnen und Absolventen einen interessanten Einblick hinsichtlich der Zusammenarbeit zwischen Betriebsrat und Geschäftsführung. Auch konkrete Praxisfälle, in denen die Relevanz der institutionalisierten Arbeitnehmervertretung deutlich wurde, rundeten seine Ausführungen ab. Besonders interessiert verfolgten die Absolventen und Absolventinnen Herrn Chwaleks Ausführungen zum Themenbereich Digitalisierung der Arbeitswelt bzw. Industrie 4.0, da die damit verbundenen Chancen und Risiken aus der Sicht der Mitarbeiter dargestellt wurden.
In einer anschließenden Diskussionsrunde nahm sich Herr Chwalek ausführlich Zeit, die zahlreichen Fragen der Absolventinnen und Absolventen kompetent zu beantworten.
Großes Interesse fand die automatisierte Arbeitswelt beim Büromöbelhersteller Assmann. Die Mitglieder des Arbeitskreises Schule/Wirtschaft informierten sich am Dienstag ausführlich über neue Technologien, Personalentwicklung und Investitionen in die Zukunft.
„Schüler typisieren Schüler“ – Ein erfolgreiches Projekt der Medizinischen Fachangestellten im zweiten Ausbildungsjahr
Die angehenden medizinischen Fachangestellten im zweiten Ausbildungsjahr der Berufsbildenden Schulen Melle engagieren sich im Kampf gegen den Blutkrebs. Die jungen Leute und die Mitarbeiter der BBS Schule wurden aufgerufen, sich am beteiligten sich jetzt an einer Aktion, um sich als potenzielle Stammzellspender bei der DKMS registrieren zu lassen.
Die Typisierung war ein voller Erfolg: 231 neue potenzielle Spender wurden erfasst. Da die DKMS als gemeinnützige Gesellschaft im Kampf gegen Blutkrebs auf Spendengelder angewiesen ist, wurde neben der hohen Anzahl von neuen Stammzellspendern die DKMS auch durch Geldspenden von den Schülern unterstützt.
Alle 15 Minuten erhält ein Patient in Deutschland die erschütternde Diagnose: Blutkrebs. Unter den Betroffenen sind zahlreiche Kinder und Jugendliche. Sie können oft nur überleben, wenn es – irgendwo auf der Welt – einen Menschen mit den nahezu gleichen Gewebemerkmalen gibt, der zur Stammzellspende bereit ist.
Nadel im Heuhaufen
Doch wie findet man einen solchen Spender? Es kommt nur sehr selten vor, dass zwei Menschen nahezu identische Gewebemerkmale aufweisen. Im günstigsten Fall liegt die Wahrscheinlichkeit bei 1:20.000, bei seltenen Gewebemerkmalen findet sich eventuell unter mehreren Millionen kein „genetischer Zwilling“. Die DKMS-Family ist mit über 6 Millionen registrierten Stammzellspendern der weltweit größte Dateienverbund. Täglich spenden mindestens 19 DKMS-Spender Stammzellen. Dennoch kann für zahlreiche Patienten kein geeigneter Spender gefunden werden.
„Deshalb ist es wichtig, dass sich möglichst viele Menschen in die Datei aufnehmen lassen“, heißt es in einem Schreiben der BBS.
Einladung zum Ehemaligentreffen am 15. September 2017
Liebe ehemalige Schüler/innen und Lehrkräfte der Fachschule Sozialpädagogik und der Fachoberschule Gesundheit und Soziales – Schwerpunkt Sozialpädagogik Melle,
wir laden Sie herzlich zum diesjährigen Ehemaligentreffen der Abteilung Sozialpädagogik ein.
Los geht es um 18.00 Uhr mit der Begrüßung im Forum der BBS Melle und endet um 22.00 Uhr.
Für einen kleinen Imbiss und Getränke wird gesorgt. Hierfür erheben wir einen Kostenbeitrag in Höhe von 5 Euro.
Um die allgemeine Planung, insbesondere das Catering, optimal auf die Teilnehmerzahl abstimmen zu können, bitten wir um Ihre verbindliche Anmeldung biszum 6. September 2017 über Facebook (Ehemaligentreffen der Fachschule Sozialpädagogik Melle) oder per E-Mail an Frau Schnepper- Leuck (D.Schnepper-Leuck@web.de).
Wir freuen uns auf Sie!
Ihre FSP 1B als Vorbereitungsgruppe