Am Mittwoch, den 05.09.2018, fand die erste Schülerratssitzung statt. Hier wurde neben der Schülervertretung für die einzelnen Abteilungen auch Vertreter für die Gesamtkonferenz, des Landesschülerrates und natürlich die Schülersprecherin gewählt.
Hier ist die SV der BBS Melle:
Schülersprecherinnen: Andreza Cunha de Oliviera Glatzel (FOS-S12)
Iliana Reimer (WKB1) Stellvertretung
Landesschülerrat: Lucas Leker (FOS-S 11)
Vertreter in der Gesamtkonferenz :
Gina Macho (SASE 1A)
Vanya Wagener (SASE 1A)
Corinna Warling (MFA1)
Thorsten Jäger (FMM2)
Ben Buermann (HHA)
Patrick Richter (FKM1)
Simon Klassen (FOS-T 12)
Kim-Lara Foth (SASE 1B)
Fabian Beermann (FSP 1A)
Vertreter der Abteilungen:
Hauswirtschaft: Tugba Vakitsayan (HR) Bau-Holztechnik: Vincent Greve (BFB1); stv. Leon Hafner (BM1) Sozialpädagogik: Henry Weßler (SASE1B); stv. Vanya Wagener (SASE1A) Wirtschaft/Verwaltung/Gesundheit: Til Hockemeyer (FOS-W 11B) stv. Ben Buermann (HHA) ‚ Metall-Elektro-Fahrzeugtechnik: Simon Klassen (FOS-T 12)
„Von einer Bierdeckel-Idee über die Aluminiumstraße auf den Weltweg“
von Stefanie Bölke und Christina Hamm
Sonnengarantie auf der heimischen Terrasse,
Wohlfühloasen im Winter,
fließende Übergänge von drinnen nach draußen
Wer träumt nicht davon?
Was vor 35 Jahren auf einem Bierdeckel als Idee skizziert wurde, hat sich mittlerweile zu einem national und international bekannten Familienunternehmen mit ca. 790 Mitarbeitern weltweit entwickelt. Und das ganz in unserer Nähe.
In einer spannenden Betriebserkundung auf dem neuen Campus der Firma Solarlux GmbH erlebte die WIK 2 A in Begleitung von Frau Hamm und Frau Bölke, wie Lösungen für individuelle Kundenwünsche mit hohen Qualitätsansprüchen realisiert werden können. Neben Informationen zur Unternehmensentwicklung erfuhren wir viel über die einzelnen Produktionsschritte, die am Meller Standort sehr transparent dargestellt werden. „Made in Germany ist uns wichtig“ argumentierte Frau John auf Rückfragen der Auszubildenden. Ein hoher Qualitätsstandard habe dabei seinen Preis.
Gemeinsam beobachteten wir die Bearbeitung der Aluminiumelemente in der „Aluminiumstraße“ und ließen uns von dort weiter auf den „Holzweg“ führen. Hier ging es natürlich weniger um Verwirrung als um die Bearbeitung von Holzelementen für Verglasungen z. B. im Terassen- und Wintergartenbereich.
Abschließend erfuhren wir, wie die fertigen Elemente auf den „Weltweg“, nämlich den Versand an ihren Bestimmungsort, gebracht werden. Die räumlichen Gegebenheiten bieten hier eine überdachte Verladung in z. B. einen der elf firmeneigenen LKW, so dass Verschmutzung und Transportschäden vermieden werden.
Geduldig beantwortete Frau John die vielfältigen Fragen der Auszubildenden. Der Schwerpunkt lag dabei auf der neu integrierten Pulverbeschichtung der Aluminiumelemente, die seit dem Umzug an den neuen Standort nicht mehr extern, sondern in Eigenfertigung erfolgt. In Bezug auf unseren Unterricht in Lernfeld 11 „Investitions- und Finanzierungsprozesse planen“ hinterfragten wir die Gründe für diese Investitionsentscheidung und durchleuchteten dabei neben betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten auch soziale, konsumentenbezogene und ökologische Aspekte. Gleichzeitig erhielten wir Einblicke in das mit der Pulverbeschichtungsanlage einhergehende Hochregallager, das vollautomatisiert betrieben wird.
Die Klasse WIK 2A im „Stadion“ auf dem Campus der Solarlux GmbH.
Im Anschluss an die Betriebserkundung nutzen wir die Gelegenheit, die verschiedenen Produkte im 3.000 Quadratmeter großen Ausstellungsbereich live zu erleben.
In der Zeit vom 01.08.2018 bis zum 07.08.2018 wurde an unserer Schule an 5 Abenden ein Vorkurs Mathematik durchgeführt. Teilnehmer waren zum einen Schüler, die eine abgeschlossene Berufsausbildung besitzen und in diesem Schuljahr neu in die zwölfte Klasse der Fachoberschule einsteigen, um ihre Fachhochschulreife zu erwerben und auch Schüler aus der 11. Klasse der Fachoberschulen, die ihr Grundwissen in Mathematik im Hinblick auf die Klasse 12 vertiefen wollen.
Ziel dieses Kurses war zum einen, grundlegende mathematische Inhalte aus dem Bereich der Sekundarstufe 1 wieder aufzufrischen und zu üben und zum anderen den Schülern einen guten Start in den Mathematikunterricht des neuen Schuljahrs zu ermöglichen.
Inhalte waren unter anderem Termumformungen (Auflösen von Zahlklammern, Faktorisieren, Rationale Zahlen, Binomische Formeln, Potenz- sowie Wurzel- und Logarithmusgesetze usw.), das Lösen von linearen und quadratischen Gleichungen sowie das Additions- und Subtraktionsverfahren für lineare Gleichungssysteme.
Meller Kreisblatt / ckel [01.08.2018] – Innungssieger mit „sehr gut“
Im Bayrischen Hof in Melle fand kürzlich die Lossprechung der Zimmerer statt. Die frisch gebackenen Gesellen erschienen größtenteils in der traditionellen Kluft der Zimmerer und nahmen stolz ihre Abschlusszeugnisse entgegen.
Die Begrüßung der Anwesenden übernahm Ulrich Schwutke: Er freue sich, die feierliche Lossprechung der Zimmerer durchführen zu dürfen, so der Obermeister der Bau-Innung Melle.
Persönlicher Einsatz
Anschließend hielt Ursula Schaub, die Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft Osnabrück, eine kurzweilige Festrede. Darin betonte sie, dass die persönliche Arbeit und der persönliche Einsatz jedes einzelnen Gesellen sich unmittelbar auf seinen Erfolg auswirke. Die Begeisterung und die Leidenschaft für den Beruf seien wichtig, um auch die Kunden zu begeistern.
Sie hob die Bedeutung der Teamarbeit hervor, denn nur durch die funktionierende Zusammenarbeit der Mitarbeiter könne ein Unternehmen Erfolg haben: Team bedeute nämlich nicht: „Toll, ein Anderer macht’s“. Ursula Schaub legte den Gesellen ans Herz, sich ehrenamtlich zu engagieren, ob in der Innung oder außerhalb.
Es gebe viele Möglichkeiten, für ehrenamtliche Tätigkeiten und damit seine Freizeit sinnvoll zu nutzen. Außerdem rief sie die Gesellen dazu auf, selbst zu entscheiden, was mit ihren Steuergeldern geschehe und politisch mitzubestimmen, indem sie ihr Recht zu wählen, wahrnähmen.
Feier der Innungssieger
Der Prüfungsjahrgang 2018 überzeugte mit höchstem Niveau. Alle acht Prüflinge haben bestanden und konnten ihren Gesellenbrief in Empfang nehmen. Den Innungssieger stellte dieses Jahr die Zimmerei und Dachdeckerei Schomöller.
Meller Kreisblatt / pm [05.07.2018] – Lossprechung in der Feierhalle Grönenburg
Ihr neuerworbenes Können zeigte der Tischlernachwuchs jetzt bei der Lossprechung in der Feierhalle Grönenburg. In der Festhalle konnten die Gäste im Rahmen der Feierstunde die eigens angefertigten Möbelstücke der Prüflinge bewundern und anfassen.
Franz Hehemann, Obermeister der Tischer-Innung Melle, eröffnete die Feier mit einem Grußwort an die erfolgreichen Gesellen und ihre Familien und Freunde sowie an die Ausbilder, Unterstützer und alle Akteure, die zu der gelungenen Ausbildung der neuen Kollegen beigetragen hatten. Er hielt die Nachwuchstischler dazu an, im Handwerk zu bleiben. Das Handwerk brauche auch in Zukunft immer neue Fachkräfte, motivierte Franz Hehemann.
Auch Innungsreferentin Bianka Graham von der Kreishandwerkerschaft Osnabrück gratulierte den jungen Tischlern zu ihrer bestandenen Gesellenprüfung. Im Tischler-Handwerk sei die ganze Breite und Leistungsfähigkeit des Handwerks zu finden, betonte Graham. Das Tischler-Handwerk vereine Qualität, Tradition und kunsthandwerkliche Arbeit, aber auch Modernität und Flexibilität. Damit sei der Tischler-Beruf vieles, bloß nicht langweilig.
Hermann Nieragden vom Prüfungsausschuss wünschte den Nachwuchskräften alles Gute für die Zukunft und viel Leidenschaft für ihren weiteren Berufsweg. Mit der offiziellen Lossprechung überreichte Nieragden den Prüflingen ihre Lehrabschlusszeugnisse und hob die gute Leistung des Innungssiegers Steffen Itzek hervor, der in dem Tischlerbetrieb Böhm und Ronsiek-Niederbröker in Melle ausgebildet worden war.
Jetzt verabschiedete die BBS Melle in einem von rund 300 Personen besuchten Festakt auch die insgesamt 80 jungen Leute der kaufmännischen Berufsschulklassen.
Neben den Kaufleuten für Büromanagement, den Industriekaufleuten sowie den Fachkräften für Lagerlogistik/Fachlageristen nahmen die Verkäuferinnen und Verkäufer sowie die Kaufleute im Einzelhandel mit den Vertretern der Ausbildungsbetriebe, Eltern und Freunden an der Feierstunde teil.
Schulleiter Hermann Krüssel wünschte den ehemaligen Auszubildenden weiterhin viel Erfolg in ihrem beruflichen Werdegang und ermunterte sie, sich im lebenslangen Lernprozess weiterzubilden.
Mit guten Wünschen für den weiteren Lebensweg entließ die Leiterin der Abteilung Wirtschaft/Verwaltung und Gesundheit, Gertrud Remark, in ihrem Grußwort die Absolventen. Sie wies darauf hin, dass Bildung eine Voraussetzung für Nachhaltigkeit sei.
Der Festredner der Veranstaltung Oliver Neils, Personalleiter der Solarlux GmbH, forderte die anwesenden Absolventen auf, offen und interessiert ihren beruflichen Lebensweg zu gestalten. In seinem interessanten Vortrag ermunterte er die Auszubildenden, berufliche Erfahrungen zu sammeln und den Mut zur persönlichen Weiterentwicklung nicht zu verlieren. Der Referent verwies auf zahlreiche berufliche Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen und betonte, dass nach einer erfolgreichen Berufsausbildung lebenslanges Lernen notwendig sei, um im Zeitalter der Digitalisierung die beruflichen Herausforderungen meistern zu können.
Neben der Zeugnisverteilung durch Sylke Muhle, als Vertreterin der Industrie- und Handelskammer (Osnabrück), wurden Finja Winter (Industriekauffrau), Anna – Kristina Drescher (Kauffrau für Büromanagement), Yannick Stöhr (Fachkraft für Lagerlogistik), Sabina Kirsch (Verkäuferin) und Achim Asbrock (Kaufmann im Einzelhandel) jeweils als Jahrgangsbeste geehrt.
Für den musikalischen Part sorgte die Band „Murphy“, die mit einer gelungenen Auswahl von aktuellen Songs das Publikum bestens unterhielt.
Beim anschließenden Empfang feierten die Auszubildenden mit den zahlreich erschienenen Vertretern der Ausbildungsbetriebe, ihren Angehörigen und den Lehrkräften.
Die Verabschiedung der Absolventen der Meller BBS-Fachschulen Holztechnik, Metallbautechnik und Betriebswirtschaft fand jetzt im Solarlux-Forum statt, da das Unternehmen ein langjähriger Partner der Berufsbildenden Schulen ist.
Das Forum bot einen nicht nur passenden, sondern sogar preisgekrönten Rahmen für die Würdigung der Leistungen der neuen Techniker und Betriebswirte. BBS-Leiter Dr. Hermann Krüssel wies in seiner Begrüßung noch einmal darauf hin, dass im Deutschen Qualifikationsrahmen dieser Abschluss der Stufe sechs zugeordnet wird. Die allgemeine Hochschulreife, die von vielen als höchster schulischer Abschluss betrachtet wird, erreicht hingegen die Stufe vier. Entsprechend hoch seien auch die Leistungen der jungen Leute in den vergangenen Jahren zu würdigen. „Besonders die Verknüpfung von Theorie und Praxis auf einem so hohen Niveau beeindrucken sehr, wie es verschiedene Projekte beispielsweise auf der Ligna oder auch auf der Landesgartenschau sowie in den Abschlussarbeiten zeigen“, sagte der Schulleiter.
Pavillon für die Laga
Die Fachschule Metallbautechnik fertigte für die Landesgartenschau einen aufwendigen Pavillon, einen echten Blickpunkt auf der Ausstellung in Bad Iburg, mit der die Absolventen eine hohe Begeisterung an der Sache und eine große Teamfähigkeit im Projekt bewiesen.
Oliver Neils, Personalleiter von Solarlux, betonte noch einmal die sehr erfolgreiche Zusammenarbeit, die sich unter anderem in den Ergebnissen gemeinsamer Technikerabschlussarbeiten zeigen.
Auch die Abteilungsleitungen würdigten in ihren Ansprachen die Leistungen der Absolventen. Ein Sprecher verwies darauf, dass es nicht nur die Möglichkeit gebe, in ein gutes Arbeitsverhältnis zu wechseln, sondern dass auch die Selbstständigkeit eine lohnenswerte Option sei.
Steve Jobbs zitiert
Abteilungsleiterin Gertrud Remark zitierte auf der Verabschiedung eine Aussage von Steve Jobbs, dem Gründer von Apple: „Nur wer seine Gegenwart kennt, hat eine Zukunft“. Ein wichtiger Gedanke, den die Abteilungsleiterin Wirtschaft und Verwaltung den Absolventen mitgeben wollte. „Die Arbeit wird einen großen Teil eures Lebens bestimmen. Und Ihr könnt nur dann vollkommen zufrieden sein, wenn Ihr eure Arbeit toll findet. Ihr werdet sie aber nur toll finden, wenn Ihr sie liebt.“
Roland Cramer, Leiter der Fachschule Holztechnik, betonte die Bedeutung der Zuverlässigkeit. In den Projektarbeiten mit Firmen sei das das eine Kernkompetenz gewesen. Als „beindruckend“ bezeichnete Cramer zudem die gezeigte Teamfähigkeit in den Projekten. Wie selbstverständlich hätten sich die angehenden Techniker der verschiedenen Abteilungen unterstützt. Um solche beeindruckende Ergebnisse zu erzielen, sei also immer Teamarbeit gefragt. Die Arbeitsweise innerhalb der Fachschule fördere diese hohe Sozialkompetenz auf bemerkenswerte Weise. „Auf Augenhöhe in fachlichem Austausch unterstützen sich Lehrer und Schüler auf kollegiale Art in den verschiedenen Phasen und Projekten“, sagte Cramer.
Dank an die Lehrer
Das Resümee der beiden Schülervertreter war entsprechend geprägt von einem Dank für die Arbeit der beteiligten Lehrer und einem Rückblick auf die spannende Zeit der Weiterbildung an den Berufsbildenden Schulen in Melle.
Die Veranstaltung mündete in der Vergabe der Zeugnisse, wobei zunächst die Jahrgangsbesten mit entsprechenden Preisen bedacht wurden. Die gute Stimmung während der Veranstaltung lag vielleicht nicht zuletzt auch am sehr gelungenen musikalischen Rahmenprogramm, mit den beiden hochkarätigen Musikern Jürgen Wieching am Saxophon und Nico Dreyer am Klavier.